Gedanken und Zitate kluger Köpfe
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Hier sammel ich Aussagen zu Philosophie, Mathe, Physik, Mystik und Religion usw...
sofern sie kurz sind und etwas über unser Wissen oder Nichtwissen aussagen!
Die Auswahl der Zitate spiegeln natürlich meine Sichtweise wieder.

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Namen nach A B C
•   A - Aborigines, Alkon, Artaud, Anaxagoras, Augustinus  
•   B - Barrow, Battista, Bell, Wang Bi, Binnig, Bohm, Bohr, Bröckers, Bruno, Buddha, Budiansky, Butler
•   C - Capra, Cassirer, Seng Chao, Chargaff, Crick    
•   D - Darwin, Dethlefsen und Dahlke, Deschner, Drewermann, Dösser  
•   E - Eckhart, Einstein, Ellis     •   F - Faraday, Feynman, Frege   •   G - Gadamer, Goethe
•   H - Hawking, Heisenberg, Heraklit, Hertz     •   J - Jeans, Johnson, Jung
•   K - Kalweit, Keynes, Konfuzius, Kronecker  
•   L - Lao-tse, Leibniz, Lem, Loisy, Lovelock     •   M - Mach, Yen Mah, Marx, Merleau-Ponty, Monod
•   N - Nagarjuna, Newton     •   P - Pauli, Planck, Platon, Plichta, Poincare, Popper, Prigogine
•   R - Richards, Rocher, Russell
•   S - Bildzeitung (Sarrazin), Shaw, Siemens, Sitchin, Suzuki   •   T - Tart, Theimer, Tucholsky, Chang Tsai
•   U - Unbekannt   •   W - Weierstraß, Wills   • Z - Zajonc          • und von didi

Auswahl zu:     Wissenschaft       Licht       Mathe      


 
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Zitat Aborigines - aus dem Buch Traumfänger von Marlo Morgan
  • Das Verständnis der "Veränderten" (Weiße Rasse) ist begrenzt, weil sie Zeit nur in bezug auf sich selber messen.
    Alles, was über ihr "Heute" hinaus geht, ist ihnen unbegreiflich, und so zerstören sie ihre eigene Lebensgrundlage
    ohne Rücksicht auf morgen.
 
Zitat Daniel L. Alkon - aus seinem Buch "Gedächtnisspur"
  • Beim Menschen beginnt Wiedererkennen mit wenigen Fragmenten einer Szene. Dann treten in rascher Abfolge kaskadenartig weiter Erinnerungen ins Bewußtsein. Schließlich löst eine Kettenreaktion eine Explosion von Erinnerungen aus. Diese sind schon bei einem einzigen Akt der Wiedererkennung so vielfältig und zahlreich, daß eine ganze Gruppe von Hirnregionen einbezogen werden muß.
 
Zitat  Anaxagoras (griechischer Philosoph 500-448 v.Chr.)
  • "Die Saat des Lebens gehört zum Kosmos. Es schlägt überall Wurzeln, sobald die Bedingungen günstig sind".
 
Zitat  Antonin Artaud (1896-1948) - Schriftsteller
  • Wenn man einen solchen visionären Zustand erfahren hat, ist es ausgeschlossen, daß man wie zuvor Wahrheit und Lüge verwechselt. Man hat gesehen, woher man kommt und wer man ist. Denn im Bewußtsein ist das Wunderbare, mit ihm gelangt man über die Dinge hinaus.
 
Zitat   Augustinus (354-430) - Kirchenlehrer und Heiliger
  • Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen
 
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Zitat
John D. Barrow (1952-) Mathematik und Astrophysik

"Jeder, der mit Zahlen umgeht, beantwortet die Fragen nach ihrer wahren Bedeutung und ihrer Sinnhaftigkeit für andere Aspekte der Wirklichkeit auf seine eigene Aart und Weise. Das Vorurteil, alles müsse einen numerologischen Aspekt haben, war fast genau so schlimm. Deshalb führten Bereiche wie die Medizin, die zur Diagnose keine oder wenig
Zahlen braucht, Zahlen ein, um damit ihre philosophische Signifikanz zu belegen."
   
Zitat John R. Battista   (in dem Buch "Das holographische Weltbild" von Ken Wilbert)
  • Wissen existiert mehr als Relation denn in einer "objektiven" Welt oder in einer "subjektiven" Erfahrung. Die Welt ist nicht auf klassische Weise in einfacher linearen Ursache-Wirkung-Manier determiniert; vielmehr wirkt jede Ebene des universellen Systems auf jede andere ein. Geschehnisse werden demnach teilweise von "oben" (den komplexeren und umfassenderen Ebenen) und von "unten" (weniger komplexe und umfassende Ebenen) sowie von derselben Ebene der Komplexität bestimmt.
    Daher können wir niemals die absolute Ursache von etwas wissen und auch nicht, ob ein Geschehen ganz und gar determiniert ist.
 
Zitat  E.T.Bell (in seinem Buch "Die großen Mathematiker")
  • "hinter den großen Mathematikern Archimedes, Newton und Gauß ... ragt dunkel die halb legendäre Gestalt
    des Mystikers, Mathematikers und Naturforschers Pythagoras (582-507 v.Chr.) auf,
    zu einem Zehntel Genie, zu neun Zehntel Scharlatan!"
  • E.T.Bell über Poincaré (Seite 512)   Sein eigenes Gedächtnis, sagte Poincaré, sei schlecht:

  • "Warum verläßt es mich dann bei schwierigen mathematischen Überlegungen nicht, bei denen die meisten Schachspieler verloren wären. Weil es offenbar vom allgemeinen Gang der Überlegungen geleitet wird. Ein mathematischer Beweis ist nicht einfach ein Nebeneinanderstellen von logischen Urteilen; die Urteile sind in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet, und diese ist wichtiger als die einzelnen Elemente. Wenn man die Intuition über diese Reihenfolge hat, ist das Gedächtnis entlastet, denn jedes Urteil wird automatisch seine richtigen Platz einnehmen."

 
Zitat   Wang Bi - 249 n.Chr. China (in dem Buch "Das spirituelle Wissen Chinas" von A.Yen.Mah)  
  • Die Natur irrt sich niemals. Die Dinge folgen stets ihren Gesetzen. Obschon komplex, sind sie doch niemals chaotisch. Und obschon es viele sind, geraten sie nicht durcheinander. Wenn du die wunderbare Ordnung der Natur erkennst,
    so weiß du ganz genau, dass es keinen Zufall gibt.

 
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Zitat Gerd Binnig - Physik Nobelpreis
  • Der Raum, wie wir ihn erfahren, ist symmetrisch. Wenn ich z.B. einen Gegenstand im Raum drehe oder in einen ganz anderen Raumbereich unseres Universums bewegen, so bleiben doch die Eigenschaften des Gegenstandes gleich. Aus diesen Symmetrien ergeben sich Naturgesetze, indem sich z.B. Teilchen gemäß diesen Symmetrien verhalten. Diese Teilchen schlüpfen sozusagen in die Symmetrien hinein, die durch den Raum schon gegeben sind.
  • Grundlagenforschung ist für große Gruppen und für große Zeiträume gedacht.
    Nebenbei gesagt: in welchen Zeiträumen die deutsche Industrie denkt, läßt sich daran ablesen,
    daß sie keine Grundlagenforschung betreibt.
 
 
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Zitat David Bohm (1917-1992) - Physik  (in dem Buch "Das holographische Weltbild" von Ken Wilbert)  
  • Verfolgt man eine besondere absolute Vorstellung bis zu dem, was ihre logische Schlußfolgerung zu sein scheint, dann
    stellt sich heraus, daß sie mit ihrem Gegenteil identisch ist - weshalb der ganze Dualismus zusammenfällt, wie Hegel herausgefunden hat.
    Die Vernunft zeigt uns zunächst, daß Gegensätze ineinander übergehen; dann erkennt man, daß der eine Gegensatz
    den anderen reflektiert, und schließlich stellt sich heraus, daß sie miteiander identisch sind - überhaupt nicht wirklich unterschieden. Man mag die Gegensätze zunächst als unabhängig behandeln, doch wird sich herausstellen, daß jeder
    das Prinzip der Bewegung des anderen ist. 
  • Die Physiker bedienen sich der Vorstellungen von Energiefeldern, Elementarteilchen und so weiter. Verlangt man von ihnen aber präzise Auskünfte drüber, dann müssen sie zugeben, daß sie nicht die geringste Ahnung von dem haben, was diese Dinge sind. Sie haben keinen anderen Inhalt als den, die Ergebnisse zu sein, die sie in ihren Gleichungen errechnen.
  • Nehmen wir den Fall eines Physikers.
    Er muß in vielen Seminaren über Quantenmechanik teilnehmen und unterliegt den Zwängen,
    in der dort vermittelten Richtung zu denken.
    Tut er es, dann akzeptiert man ihn; tut er es nicht, dann akzeptiert man ihn nicht.
    Im ersten Fall gibt man ihm einen Job, im zweiten Fall nicht.
    In dem Augenblick, in dem ihm der Gedanke kommt, auf andere Art zu denken,
    wird er sich starken Druck ausgesetzt finden, der ihm das wieder austreibt.
    Das kann man wirklich nicht mehr Vernunft nennen, es ist eindeutig Unvernunft.
 
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Zitat Niels Bohr (1885-1962) - Physik Nobelpreis
  • Der Verstand kann nicht voranschreiten, ohne sich entlang einer gewissen Linie zu bewegen, aber bevor er dieser Linie folgt, muß er sie sich schon vorweg gedacht haben. Also hat man jeden Gedanken immer schon gedacht, bevor man ihn denkt. Jeder Gedanke, der nur eine Minutenarbeit zu sein scheint, setzt ja dermaßen eine ganze Ewigkeit voraus. Und das könnte mich schier verrückt machen. Wie könnte da irgendein Gedanke entstehen, wo er doch schon immer dagewesen sein muß, bevor er erst einmal wird?
  • Das Gegenteil einer richtigen Behauptung ist eine falsche Behauptung,
    aber das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann wieder eine tiefe Wahrheit sein.
  • Um zur Lehre der Atomphysik eine Parallele zu finden...
    müssen wir uns den erkenntnistheoretischen Problemen zuwenden, mit denen sich bereits Denker wie Buddha und Lao-tzu auseinandersetzten, wenn wir einen Ausgleich schaffen wollen zwischen unserer Position als Zuschauer und als Akteur im großen Drama des Daseins.
 
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Zitat Mathias Bröckers (aus seinem Buch "Können Tomaten träumen?)
  • Schon die Grundfrage "Was ist Leben?" rückt angesichts einer Millionen Jahre lang "toten Spore" (Pilzsporen), die dennoch lebt, in die richtige Dimension: "Leben" ist kein isoliertes Phänomen, sondern existiert nur in Beziehungen.
    Die in der Molekülanballung der Spore enthaltene Information ist so lange wertlos und "tot", bis sie auf Beziehungen trifft, die ihren biochemischen "Dialekt" verstehen. Dann beginnt die Information plötzlich zu arbeiten, der Code entfaltet sich: ein Pilz wächst heran.
    Dieses Wachstum bringt neue Informationen hervor, in diesem Fall bestimmte Alkaloide. Auch die in dieser Molekülanballung enthaltene Information ist solange wertlos und "tot", wie sie nicht auf eine geeignete Umgebung trifft.
    Die Erde, Kleinstlebewesen und größere Tiere haben die im Pilz abgelegte Alkaloid-Information über Milliarden Jahren aufgenommen, ohne sie zu verstehen.
    Erst der Stoffwechsel des Hominiden, das innovative neurochemische Niveau seines sprach-begabten Gehirns, stellten ein Milieu dar, in dem die Alkaloid-Information sich entfalten kann.

    Notiz - Alkaloide sind: (teilweise psychoaktiv und bewußtseinserweiternd)
            Akonitin, Atropin, Brucin, Chinin, Codein, Colchicin, Ergotamin, Heroin,
            Koffein, Kokain, Lysergsäure (LSD), Morphin, Nicotin, Psiocybin, Scopolamin, Strychnin usw.

  • Höhlenmalereien waren keine achtlos hingeschmierte Graffiti, kosmologischen Epen keine beliebige Pop-Lyrik. Und in der Tat deuten zahlreicheneuere Studien darauf hin, daß die früheste menschliche Gesellschaft egalitär und partnerschaftlich aufgebaut waren, der entscheidene Evolutionsvorteil der erwachten Hominiden war nicht die Bestialität, die Körperkraft und das Jagdgeschick ihrer Alpha-Männchen, sondern die Fähigkeit zu Kooperation und gegenseitiger Hilfe.
  • Metaphysik, seit den Tagen von Tassili eine praktische, erfahrbare Wissenschaft, wurde zum Disput von Blinden über Farbe, Theologie von einem kontemplativen "Sichhineinleben" zu einem tyrannischen Dogmatismus und die mystische Erfahrung zu einem Fall für die Irrenanstalten.
 
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Zitat  Girondo Bruno - Dominikaner   (1600 n.Chr in Rom als Ketzer verbrannt - vor 20 Generationen)
  • Wenn der Punkt nicht vom Körper, der Mittelpunkt nicht vom Umfang, das Endliche nicht vom Unendlichen und das Größte nicht vom Kleinsten verschieden ist: So können wir mit Sicherheit behaupten, daß das Universum ganz Centrum und das Centrum des Universums überall ist.
  • Anmerkung:
    Für Girondo Bruno war durch Gottes Unendlichkeit auch der Kosmos unendlich und der Heilige Geist die Weltseele vom ewigen Werden und Vergehen. Materie war die Basis dieses Prozesses und der Mensch als Mikrokosmos erfuhr Gottes Gegenwart individuell.
    (Gott - nicht die römisch-katholische Kirche, den Papst oder den Vatikan - Deshalb wurde Bruno als Ketzer verbrannt.)

 
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Zitat   Buddha - Religion (ca. 400 v.Chr.)
  • Bei der Suche nach Wahrheit gibt es gewisse Fragen, die nicht wichtig sind.
    Aus welchem Stoff ist das Weltall gemacht? Ist die Welt ewig? Hat das Weltall Grenzen?
    Wenn ein Mensch seine Suche und Übung der Erleuchtung aufschieben müsste, bis solche Fragen gelöst sind,
    würde er sterben, bevor er den rechten Weg gefunden hätte.
 
Zitat  Stephen Budiansky (aus seinem Buch "Wenn ein Löwe sprechen könnte - Die Intelligenz der Tiere")
  • Wir wissen einfach nicht, wie das Denken auf dieser Ebene vonstatten geht - und selbst wenn wir irgendein Wissen drüber hätten, fehlt uns noch immer ein Rezept, nach dem wortlose kognitive Prozesse in Worte zu fassen wären. Albert Einstein schrieb einmal über das Denken in visuellen Bildern, doch auch das bringt uns nicht weiter, denn in gewisser Weise schildert er ja nur den abschließenden Vorgang kognitiver Operationen, die selber der Betrachtung unzugänglich waren.
 
Zitat  Samuel Butler (1612-1680) - englischer Satiriker
  • Es ist behauptet worden, daß zwar nicht Gott die Welt verändern kann, wohl aber die Historiker.
    Vielleicht können sie ihm deshalb nützlich sein, und deshalb duldet er ihre Existenz.
 
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Zitat Fritjof Capra - Physiker
  • Die Naturwissenschaftler kennen die Zweige des Baumes des Wissens, aber nicht seine Wurzeln. Mystiker kennen die Wurzeln des Baumes des Wissens, aber nicht seine Zweige.
    Die Naturwissenschaft ist nicht auf die Mystik angewiesen und die Mystik nicht auf die Naturwissenschaft - doch die Menschheit kann auf keine der beiden verzichten.
  • Bells Theorem demonstriert, das alle Teile voneinander abhängig und untrennbar sind. Das hat schon vor Hunderten von Jahren der buddhistische Weise Nagarjuna so formuliert:
    "Dinge leiten ihre Natur und ihr Sein von gegenseitiger Abhängigkeit her und sind nichts in sich selbst."
  • ... Erfahrungen, daß die Grundtheorien und Modelle der modernen Physik zu einer Weltanschauung führen, die innerlich stimmig ist und mit den Anschauungen der östlichen Mystik vollkommen harmoniert. Für diejenigen, die diese Harmonie erfahren haben, gibt es keinen Zweifel an der Bedeutung der Parallelen zwischen der Weltanschauung der Physiker und der Mystiker.
 
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Zitat Ernst Cassirer (1874-1945) - Philosoph
  • Die mathematische Formel strebt an, das Phänomen berechenbar zu machen,
    die Goethesche Art, es sichtbar zu machen.
 
Zitat   Seng Chao (400 v.Chr.) China
  • Zeit ist unwirklich, da die Gegenwart nicht in der Vergangenheit und zugleich nicht in ihr liegen kann. Wenn sie in der Vergangenheit liegt, ist sie natürlich nicht gegenwärtig, und wenn sie nicht in der Vergangenheit liegt, was löst dann ihre gegenwärtige Existenz aus. Da es keine Vergangenheit in der Gegenwart und keine Gegenwart in der Vergangenheit gibt,
    ist Zeit etwas Unwirkliches. Das gleiche trifft auf die Zukunft zu.
 
Zitat  Chargaff - Biochemiker (in dem Buch "Auch Genies können irren.." von Peter Kröning)
  • Das besondere an der Gentechnik ist, dass auch ein Genie nicht mehr gutmachen kann,
    was ein Trottel angerichtet hat.
 
Zitat  Crick - Nobelpreis der Physiologie - Medizin (DNS, Gene)
  • Man ist der Ansicht, daß alle Moleküle in unserem Körper, mit Ausnahme der DNS, innerhalb von Tagen, Wochen oder höchstens einigen Monaten ausgetauscht werden. Wie kann das Gedächtnis dann im Gehirn gespeichert werden, so daß seine Spuren relativ immun gegen den molekularen Austausch sind?
 
Zitate D   zurück letzte Seite  
Zitat Charles Robert Darwin (1809-1882) - Biologie
  • Ein Mathematiker ist ein Blinder, der in einem dunklen Zimmer nach einer Katze sucht,
    die gar nicht da ist.
 
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Zitat Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke in ihrem Buch "Krankheit als Weg"
  • Der Körper ist niemals krank oder gesund,
    da in ihm lediglich die Informationen des Bewußtseins zum Ausdruck kommen. Der Körper tut nichts aus sich selbst heraus, wovon sich jeder durch die Betrachtung einer Leiche selbst überzeugen kann.
  • Menschsein findet im Bewußtsein statt und spiegelt sich im Körper. Ständig den Spiegel zu polieren, verändert nicht den, der sich darin spiegelt. Wir sollten aufhören, im Spiegel Ursachen und Lösungen aller reflektierten Probleme zu suchen, sondern sollten den Spiegel benutzen, um uns selbst zu erkennen.
 
Zitat Christoph Dösser (1958- )   aus seinem Buch "Fuzzy Logik"
  • Wir können unsere Gedanken und Gefühle sehr genau mitteilen, obwohl wir unpräzise Begriffe benutzen -
    » genau « nicht im Sinne eines mathematischen Formalismus, sondern im Sinne von » rüberbringen, was man meint «.
    Andererseits dauert es oft Jahre, bis zwei Menschen feststellen, daß sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet haben.
 
Zitat Karlheinz Deschner   aus seinem Buch "Der gefälsche Glaube"
  • Das Christentum, das die Religion einer Gemeinschaft gleicher Brüder war, ohne Hierarchie und Bürokratie, wird zur Kirche, zum Spiegelbild der absoluten Monarchie der römischen Imperiums.
  • Zitat aus dem gleichen Buch (Seite 179) von Carl Schneider, Theologe,
    Aus der Gemeinschaft der Liebe wurde die Kirchenzucht, aus dem allgemeinen Pristertum eine jurisitisch einwandfreie Amtshierachie, aus dem göttlichen Herrn im Geist der gesetzlich geschützte Bischof. An die Stelle der Ekstatiker traten
    die Advokaten, und schließlich wurde auch das Verhältnis Gottes zum Menschen durch einen Rechtscodex geregelt.
Zitat Eugen Drewermann, Theologe
  • Erst wenn wir beginnen, die Welt zu betrachten mit der Frage, die im Christentum groß geworden ist:
    Was tut der liebe Gott, um durch die Natur das Wohl des Einzelen zu befördern, wird die Weltbetrachtung absurd...
 
Zitate E   zurück letzte Seite  
Zitat Meister Eckhart (1260-1327) Mystiker und Theologe
  • Die Seele ist in Gott und Gott ist in uns. Wir beide sind EINS.
  • Zeit ist in einem Nun enthalten. In Gott ist sie gegenwärtig.
  • Vergeblich trachtest du, ewige Dinge zu wissen. In göttlichen Dingen muß du ergriffen sein im Geiste.
 
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Zitat Albert Einstein (1879-1955) - Physik Nobelpreis
  • Es ist in der Tat fast ein Wunder, daß die modernen Methoden der Ausbildung die heilige Neugier des Forschens noch nicht völlig erstickt haben; denn diese zarte, kleine Pflanze bedarf, neben dem Ansporn, hauptsächlich der Freiheit; ohne diese geht sie ohne Zweifel zugrunde.
  • Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm,
    Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.
  • Sobald Mathematik die Wirklichkeit beschreibt, ist sie falsch
    und wenn Mathematik richtig ist, beschreibt sie nicht die Wirklichkeit!
    Einstein hatte Recht
    aber Mathe bezieht sich auf ihre eigenen Axiome und nicht auf Physik
    und die Physik hat   keine eigene Mathe   entwickelt.
  • 1917 - Den Rest meines Lebens werde ich darüber nachdenken, was Licht ist!
  • 1951 - Fünfzig Jahre intensiven Nachdenkens haben mich der Antwort "Was ist Licht?" nicht näher gebracht.
    Natürlich bildet sich heute jeder Wicht ein, er wisse die Antwort. Doch da täuscht er sich.
  • Gott würfelt nicht. (Einstein zur Wahrscheinlichkeitswelle in der Quantentheorie)
  • Wenn eine Maus einen Stern ansieht, ändert sich dann das Universum oder nicht?
    (Einstein zum Kollaps in der Quantentheorie)
  • Wir können Materie als den Bereich des Raumes betrachten, in dem das Feld extrem dicht ist.
    In dieser neuen Physik ist kein Platz für beides, Feld und Materie, denn das Feld ist das einzig reale.
 
 
Zitat John Ellis - theoretische Physik
(in dem Buch "Immer Ärger mit dem Urknall" zur elektroschwachen Eichteorie)
  • Viele ihrer Eigenschaften werden sozusagen von Hand eingesetzt (sind also frei wählbar), etwa die Quatenzahlen, die Merkmale wie Ladung und Spin beschreiben. Das Standardmodell enthält mindestens zwanzig Parameter, die es nicht definiert. Dazu gehören die Massen der Quarks und Leptonen, die W- und Z-Bosonen, die Stärken oder Kopplungsstärken der Kräfte, zwei weitere Parameter, die den niedrigstmöglichen Energiezustand angeben (mit anderen Worten die Energie des Vakuums nach Entfernung aller Teilchen und Felder), und die vier anderen Parameter, die erforderlich sind, um die Kopplung der Leptonen an die geladenen W-Bosonen zu beschreiben. Auch sagt das Standardmodell nicht vorher, wie viele Teilchengenerationen existieren.
 
Zitate F   zurück letzte Seite  
Zitat Michael Faraday (1791-1867 - Physik)
  • Man sollte sich das Feld eines Körpers vorstellen,
    das seinen magnetischen, elektrischen und schwerkraftmäßigen Einfluß direkt bis zum Ende des Weltraums ausübt.
 
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Zitat Richard P. Feynman (1918-1988) - Physik Nobelpreis
(aus seinem Buch "QED - Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie")
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  Friedrich Ludwig Gottlob Frege (1848-1925) Mathematiker, Logiker und Philosoph
  • Die Mathematik solte eigentlich ein Muster von logischer Klarheit sein. In Wirklichkeit wird man vielleicht
    in den Schriftenn keiner anderen Wissenschaft mehr schiefe Ausdrücke und infolgedessen mehr schiefe
    Gedanken finden als in den mathematischen.
  • Die Erfahrungen, die räumliche Anschauung, bewahren uns vor vielen Fehlern. Die logischen Regeln gewähren uns
    wenig Schutz, wie Beispiele aus solchen Gebieten zeigen, in denen diese Mittel der Nachprüfung zu versagen anfangen.
    Die Regeln haben auch große Philosophen vor Irrtümer nicht bewahrt, und ebensowenig haben sie die höhere Mathematik von Fehlern immer freigehalten, weil sie dem Inhalte stets äußerlich bleiben.

 
Zitate G    zurück letzte Seite  
Zitat Hans-Georg Gadamer, (1900-2002) - Philosoph (zur Hermeneutik, griechisch = hermeneuein: deuten, interpretieren)
  • Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache.

 
Zitat Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - Naturforscher und Dichter
  • Alles wirklich Große ist einfach.
  • Kein Lebendiges ist ein Eins, immer ist´s ein Vieles.
  • Der denkende Mensch irrt besonders,
    wenn er sich nach Ursache und Wirkung erkundigt: sie beide zusammen machen das unteilbare Phänomen.
  • Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hülfsorganen ruft sich das Licht sein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äußeren entgegen trete.
  • Aber wie verwundert war ich, als die durchs Prisma angeschaute weiße Wand nach wie vor weiß blieb, daß nur da,
    wo ein Dunkles daran stieß, sich eine mehr oder weniger entschiedene Farbe zeigte, daß zuletzt die Fensterstäbe am allerlebhaftesten farbig erschienen, indessen am lichtgrauen Himmel draußen keine Spur von Färbung zu sehen war.
    Es bedurfte keiner langen Überlegung, so erkannt ich, daß eine Grenze notwendig sei, um Farben hervorzubringen,
    und ich sprach wie durch einen Instinkt sogleich vor mich laut aus, daß die Newtonsche Lehre falsch sei.
  • Bei allem nun hat der treue Forscher sich selbst zu beobachten und zu sorgen, daß, wie er die Organe bildsam sieht,
    er sich auch die Art zu sehen bildsam erhalte.
  • Das Höchste wäre: zu begreifen, daß alles Faktische schon Theorie ist. Die Bläue des Himmels offenbart uns das Grundgesetz der Chromatik. Man suche nur nichts hinter den Phänomenen; sie selbst sind die Lehre.
  • Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsbald etwas ganz anderes.
  • Vergebens bemühen wir uns, den Charakter eines Menschen zu schildern;
    man stelle dagegen seine Handlungen, seine Taten zusammen, und ein Bild des Charakters wird uns entgegentreten.
  • Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt.
  • Goethe erkannte das Prinzip des Kosmos als
    "einander gegenüber gestellten und sich gleichsam in einander abspiegelnden Gebilde".
 
Zitate H   zurück letzte Seite  
Zitat Stephen W. Hawking (1942- ) - Physik (Eine kurze Geschichte der Zeit.)
  • Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung dreier Körper in Newtons Gravitationstheorie finden und die Schwierigkeiten wachsen mit der Zahl der Körper und der Komplexität der Theorie.
  • Da die Strukturen der Moleküle und ihre wechselseitigen Reaktionen allen chemischen und biologischen Prozessen zugrunde liegen, ermöglicht uns die Quantenmechanik im Prinzip, innerhalb der von der Unschärferelation gesetzten Grenzen nahezu alles vorherzusagen, was wir um uns herum wahrnehmen.
  • In der Praxis sind jedoch die Berechnungen bei Systemen, die mehr als einige wenige Elektronen enthalten,
    so kompliziert, daß wir sie nicht mehr durchführen können.
 
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Zitat Werner Heisenberg (1901-1976) - Physik Nobelpreis
  • Die Probleme der Sprache sind hier doch sehr ernsthafter Natur. Wir wollen in irgendeiner Weise über die Struktur eines Atoms sprechen... Aber wir können in der gewöhnlichen Sprache nicht über die Atome selber reden.
  • Die fruchtbartsten Entwicklungen haben sich dort ergeben, wo zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammentrafen
 
Zitat Heraklit - griechischer Philosoph um 500 v.Chr.
  • Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis.
  • Du kannst nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen, denn frische Wasser fließen immer auf dich zu.
  • Wir steigen und wir steigen nicht in den selben Fluß; wir sind und wir sind nicht darin.
  • Alle Dinge sind Austausch für Feuer, und das Feuer für alle Dinge, wie Waren für Gold und Gold für Waren.
  • Augen und Ohren sind schlechte Zeugen für die, deren Seelen ihre Sprache nicht verstehen.
  • Die nach Gold suchen, graben viel Erde um und finden wenig. Selbst Esel mögen lieber Stroh als Gold.
 
Zitat Heinrich Hertz (1857-1894) - Physik
  • Die Maxwell'sche Theorie ist das System der Maxwll'schen Gleichungen.
 
Zitate J   zurück letzte Seite  
Zitat Sir James Jeans (1877-1946) - Physik
  • Das Universum beginnt mehr einem großartigen Gedanken als einer Maschine ähnlich zu werden.
 
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Zitat Georg Johnson in seinem Buch "Denkmuster"
  • Die Theorie (Quantenelektrodynamik) ignoriert die Schwerkraft und macht kurz vor dem Atomkern halt, und dennoch umfaßt sie einen erstaunlich großen Bereich. Wir sind elektromagnetische Wesen in einer elektromagnetischen Welt
    und existieren an der Schnittstelle von Licht und Elektrizität.
  • Parallel zur QED gibt es die Quantenchromodynamik. Sie erklärt, wie farbige Gluonen mit farbigen Quarks spielen und den Stoff im Innern des Atomkerns bilden. Dieser Tanz findet jedoch im verborgenen statt.
  • Atome und alles, was aus Atomen besteht, "erkennen" sich an ihren Elektronenschalen, den Fassaden, die sie der Welt zeigen. Für sie ist der Atomkern ein schwarzer Kasten, der Regeln gehorcht, die sie nicht zu ergründen brauchen.
    In unserer Welt schafft QED die Spielregeln.
  • Feynmans Methode des "Addieren der zeitlichen Entwicklung" ist nur eine Formel, mit denenen in der Quantenmechanik Probleme gelöst werden. Quantenphänomene können auch mit mathematischen Hilfmittel wie Heisenbergs Matrizenmechanik, Diracs Zustandvetoren und Schrödingers Wellenmechanik beschrieben werden.
    Sie sind mathematisch gleichbedeutend und gleich seltsam.
    Notiz: Zenon von Elea (490-430 v.Chr.)
 
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Zitat Carl Gustav Jung (1875-1961) - Psychiater, Psychologe
  • Die Astrologie fußt auf dem Versuch der qualitativen Bestimmung von Zeitabschnitten.
    Zu allen Zeiten und in allen Kulturen war die Ansicht eines qualitativen Zeitbegriffs eine Selbstverständlichkeit.
  • Die Zeit erweist sich damit als ein mit Qualitäten erfüllter Ereignisstrom und nicht, wie es unsere Philosophie haben möchte, als eine an sich abstrakte Ausdehnung oder Bedingung des Erkennens.
  • Im Unbewußten gibt es keine Zeit, es ist ewig. Das Unbewußte kann von Dingen, die durch lange zeitliche Intervalle absolut voneinander getrennt sind, so sprechen, als seien si Einheiten, für uns sind sie getrennt, aber für das Unbewußte sind sie es nicht. Sie sind wie die Gegensatzpare, wie schwarz und weiß, wie hell und dunkel, wie die Zukunft und die Vergngenheit - im Unbewußten besteht kein Unterschied.
  • Von außen gesehen und solange wir außerhalb des Todes stehen, ist er von größter Grausamkeit. Aber sobald man darin steht, erlebt man ein starkes Gefühl von Ganzheit und Frieden und Erfüllung, daß man nicht mehr zurückkehren möchte.
 
Zitate K   zurück letzte Seite  
Zitat Holger Kalweit - Völkerkundler und Psychotherapeut
  • ... was offenbar immer übersehen wurde.
    Die moderne Weltlehre bezieht sich auf die Erforschung des materiellen Universums, während die Edda und alle alten Weltlehren mit ihr sich ausnahmslos auf den seelischen und geistigen Kosmos beziehen und nur in letzter Instanz auf das physikalische Universum, und zwar nur als Endprodukt sich verdichtender feinstofflicher Welten.
    Alle alten Weltlehren enden mit der Evolution des materiellen Kosmos und der Erde.
    Dann erst setzen die Menschengeschichte und Vermutungen über den physikalischen Kosmos mit Sternen, Planeten und Naturerscheinungen ein.
  • Die Edda entwickelt eine Geistgeschichte und zeigt spielerisch die Wechselwirkung des Geistes mit seiner Emanation und Schöpfung. Der Geist träumt neue Wiedergeburten seiner selbst, diese Traumgestalten glauben aber, unabhängig von Odin zu sein und das ist das Trauerspiel. Doch Odin weiß um die Verblendung seiner Traumdimensionen und spielt damit. Die Edda erzählt daher das Leben als göttliches Spiel!
  •     Literatur:  Das Totenbuch der Germanen - Die Edda

 
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Zitat
Lord Keynes - entdeckte Newtons Alchemie-Manuscripte.
(Es waren 121 Pakete. Sie wurden 1936 verkauft.)
  • Newton war nicht der erste Mann des Jahrhunderts der Vernunft, er war der letzte des Zeitalters der Magier,
    der letzte Babylonier und Sumer, der letzte große Geist, der die Welt des Sichtbaren und des Geistes mit
    den selben Augen durchdrang wie diejenigen, die vor etwas weniger als zweitausend Jahren gegonnen hatten,
    unser intellektuelles Erbe zu schaffen...
    Er betrachtete das Universum als ein Geheimtext, den der Allmächtige hinterlassen hat.
 
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Zitat Konfuzius (551-479 v.Chr) - chinesischer Philosoph
  • Jemand, der das Volk mittels seiner Tugend regiert, ist wie der Polarstern, der seinen Platz beibehält, während die anderen Sterne ihn umkreisen.
 
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Zitat Leopold Kronecker (1823-1891) - Mathematik
  • Gott schuf die ganze Zahl - Alles andere ist Menschenwerk.
  • Alle Ergebnisse der tiefgründigsten mathematischen Forschung müssen sich letzten Endes
    in einfachen Eigenschaften der ganzen Zahl ausdrücken lassen.
 
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Zitat Peter Kröning in "Auch Genies können irren..." • Verlag Langen Müller • ISBN 3-7844-2902-5
  • Wie viele Vertauschungsmöglichkeiten der Basen gibt es in einem Gen, das 1.000 Basen besitzt?
    Es sind sage und schreibe 41000, was 10602 ist. 10602 ist eine Eins mit 602 Nullen. Dies ist eine so ungeheuer große Zahl, der man nichts Vergleichbares gegenüber stellen kann. Und nur eine einzige Vertauschung eines Nukleotids bzw. einer Base unter den 10602 möglichen Anordnungen kann ein Gen unwirksam werden lassen, die Bauanleitung zerstören.
 
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Zitat Lao-tse - Mystiker (ca. 6. Jahrhundert v.Chr.)
  • Das SEIN und das NICHTS
    durchdringen sich ohne Unterlaß!
    Die Welt der abertausend Geschöpfe lebt vom Sein,
    das Sein lebt vom NICHTS."
  • Gegensatz ist dem rechten Weg der Antrieb,
    Nachgiebigkeit ist dem rechten Weg sein Mittel;
    Die Welt der abertausend Geschöpfe lebt vom Sein,
    das Sein lebt vom Nichts.
  • Wer andere erkennt - ist klug
    Wer sich selber erkennt, ist weise.
    Wer andere besiegt, hat Muskeln
    Wer sich selber besiegt, ist stark.
 
Zitat   Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz (1646-1716)
  • Das Abstrakte von EINS ist die Einheit.
  • Die Musik entzückt uns, obschon ihre Schönheit in nichts anderem als in der Entsprechung von Zahlen und der uns unbewußten Zählung besteht, welche die Seele an den in gewissen Intervallen zusammentreffenden Schlägen und Schwingungen der tönenden Körper vernimmt.
 
Zitat   Stanislaw Lem (1921-2006) (Studium: Medizin und Physiologie)
  • Wie das Licht, von der unwiderstehlichen Schwerkraft angezogen, einmal in die Tiefe des Schwarzen Lochs des interstellaren Raums gefallen, nicht mehr aus der Gravitationsfalle entweichen kann, so ist die Menschheit, von der Kraft des gegenseitigen Antagonismus in die Tief der Geheimnisse der Materie gezogen, in die Technologiefalle gestürzt.
 
Zitat  Alfred Loisy (1857-1940) - Theologe und Religionshistoriker
  • Was Jesus verkündete, war das Reich Gottes
    und was kam, war die Kirche.
 
Zitat   James Lovelock (Das Gaia Prinzip)
  • Lebende Systeme sind in dem Sinn offenen Systeme, als sie Energie und Materie aufnehmen und abgeben.
    Theoretisch sind sie offen bis zu den Grenzen des Universums. Aber sie sind auch eingebunden in eine Ordnung innerer Abgrenzungen. Wenn man sich im Weltraum der Erde zubewegt, bemerkt man als erstes die atmosphärische Gashülle, die Gaia umschließt; danach die Grenzen eines Ökosystems, eines Waldes zum Beispiel; schließlich die Haut von Lebewesen oder die Rinde von Bäumen. Weiter innen gibt es Zellmembranen und zu Guterletzt den Zellkern und seine DNS. Wenn man Leben als ein sich selbst gestaltendes System definiert, das durch eine aktiv erhaltene, niedrige Entropie gekennzeichnet ist, dann lebt auch alles, was sich innerhalb der genannten Abrenzungen befindet.
  • Auch in der Wissenschaft gibt es gewisse Modeerscheinungen. Eine neue Mode, die garantiert allgemeines Interesse findet, ist die Erforschung von Krankheiten. Gesundheit ist weit weniger interessant als Krankheit.
  • Mir ist eine seltsame Ähnlichkeit aufgefallen zwischen den chaotischen Attraktoren und den anderen "Bewohnern" der imaginären Welt mathematischer Konstrukte einerseits und den Dämonen älterer Religionen andererseits. Es ist eine tiefgreifende Verwandschaft, die ihre Wurzeln in der Krankheit sucht, nicht in der Gesundheit, im Mangel, und nicht in der Fülle, im Sturm, nicht in der Ruhe.
 
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Zitat Ernst Mach (1838-1916) - Physik
  • Über den absoluten Raum und die absolute Bewegung kann niemand etwas aussagen,
    sie sind bloße Gedankendinge, die in der Erfahrung nicht aufgezeigt werden können.
 

Zitat  

Adeline Yen Mah
  aus dem Buch "Das spirituelle Wissen Chinas"
  • Ein guter Künstler ist in der Lage, Grenzen zwischen Beobachtung, Gefühl und Ausdruck aufzuheben und so eine direkte Verbindung zum Geist des Betrachters herzustellen.
  • Emotionale und spiritistische Bilder lassen sich wahrscheinlich am besten über Musik, Kunst, Meditation oder körperliche Disziplin wie Tanz, Qidong, Taiji oder Yoga vermitteln.
  • Mathematische Ideen können dagegen besser mit Hilfe eines speziellen "Zahlen-Alpabetes" ausgedrückt werden, wobei sich eine unendliche Vielfalt von physikalischen Begriffen und Sachverhalten mit einem kleinen und einfachen Satz von Symbolen darstellen läßt.
 
Zitat   Karl Heinrich Marx (1818-1883)   Vorwort in "Zur Kritik der politischen Ökonomie"
  • Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.
 
Zitat Maurice Merleau-Ponty, (1908-1961), französischer Philosoph
  • ... zur Wahrheit in der Situation
    Solange ich am Ideal eines absoluten Beobachters, einer Erkenntnis ohne Standpunkt festhalte,
    kann ich in meiner Situation nur eine Quelle des Irrtums sehen.
 
Zitat Jacques Monod (1910-1976) Nobelpreis für Medizin 1965
  • "Der wissenschaftliche Fortschrittsglaube des 19. Jahrhunderts meinte, diese Bahn müsse unfehlbar zu einer wunderbaren Entfaltung der Menschheit führen; wir sehen heute, wie ein finsterer Abgrund sich vor uns auftut."
  • ... dann muß der Mensch endlich aus seinem tausendjährigen Traum erwachen und seine totale Verlassenheit, seine radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, daß er seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine Hoffnungen, Leiden und Verbrechen.
 
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Zitat Nagarjuna (2.Jahrhundert n.Chr.) buddhistischer Gelehrter
  • "Dinge leiten ihre Natur und ihr Sein von gegenseitiger Abhängigkeit her und sind nichts in sich selbst"
 
Zitat Sir Isaak Newton (1643-1727) - Magier, Astrologie, Alchemie, Esoterik, Zahlenmystik, Mathe und Physik
  • "Ich weiß nicht, wie mich die Welt einst sehen wird. Was mich betrifft, so komme ich mir vor wie ein kleiner Junge, der am Strand spielt und ab und zu einen Stein oder eine Muschel findet, die schöner als die gewöhnlichen sind, während der große Ozean der Wahrheit unentdeckt vor mir liegt."
  • "Eine theoretische Erklärung für diese Eigenschaft der Schwere habe ich aus den Naturerscheinungen nicht ableiten können, und bloße Hypothesen denke ich mir nicht aus."
  • "Licht ist eine von der Sonne in das Weltall ausströmende Substanz. Daher führt seine Ausstrahung zu einer fortwährenden Verminderung der Sonnenmasse."
Zitat über Newton von Lord Keynes
(Keynes entdeckte Newtons Alchemie-Manuscripte. Sie wurden 1936 verkauft. Es waren 121 Pakete)
"Newton war nicht der erste Mann des Jahrhunderts der Vernunft, er war der letzte des Zeitalters der Magier, der letzte Babylonier und Sumer, der letzte große Geist, der die Welt des Sichtbaren und des Geistes mit den selben Augen durchdrang wie diejenigen, die vor etwas weniger als zweitausend Jahren gegonnen hatten, unser intellektuelles Erbe zu schaffen... Er betrachtete das Universum als ein Geheimtext, den der Allmächtige hinterlassen hat."
Zitat über Newton von John Locke (Philosoph, 1632-1704),
".. daß sich in der Theologie und der Kenntnis der Heiligen Schrift kaum einer mit Newton messen konnte. Nichts bereitete ihm größere Freude, als daß sein naturwissenschaftliches Werk dazu diente, den Glauben an ein göttliches Wesen zu stärken. Physik war für ihn "Betrachtung Gottes auf Grund der sich vollziehenden Erscheinungen".
Zitat von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - Naturforscher und Dichter
"Aber wie verwundert war ich, als die durchs Prisma angeschaute weiße Wand nach wie vor weiß blieb, daß nur da,
wo ein Dunkles daran stieß, sich eine mehr oder weniger entschiedene Farbe zeigte, daß zuletzt die Fensterstäbe am allerlebhaftesten farbig erschienen, indessen am lichtgrauen Himmel draußen keine Spur von Färbung zu sehen war.
Es bedurfte keiner langen Überlegung, so erkannt ich, daß eine Grenze notwendig sei, um Farben hervorzubringen,
und ich sprach wie durch einen Instinkt sogleich vor mich laut aus, daß die Newtonsche Lehre falsch sei."
Stephen W. Hawking (1942- ) schrieb in "Eine kurze Geschichte der Zeit"
• "Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung dreier Körper in Newtons Gravitationstheorie finden
    und die Schwierigkeiten wachsen mit der Zahl der Körper und der Komplexität der Theorie."

• "Newton war kein angenehmer Mensch. Berüchtigt wegen seiner gestörten Beziehngen zu anderen Wissenschaftlern,
    brachte er den größten Teil seines späteren Lebens in erbittertem Streit zu."

Notiz: Newton erfand die Infinitesimalrechnung, die Lichtkugeln (Kopuskel), die mathematische Gravitationskraft
und rechnete anhand der Bibel das Datum der Schöpfung auf das Jahr mit 3.998 v.Chr. aus.
Anmerkung:Der französische Mathematiker Poincaré konnte zeigen,
daß Newtons Formel keine stabilen Bahnen beschreiben und daß es für Dreikörper gar keine Lösung geben kann.

Vielleicht war Newton zum Ende seines Lebens deshalb so gnadderich, weil niemand verstand, was er eigentlich
suchte und was er überhaupt sagen wollte.
Daß Newton sich zu 90% mit Okkultismus (lateinisch occultum: das Geheimnisvolle, das Verborgene) beschäftigte,
wird bis heute in Lexika nicht erwähnt und in den Schulen nicht gelehrt.
• Siehe auch Zitat unter » Lord Keynes - entdeckte Newtons Alchemie-Manuscripte «

 
Zitate P
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Zitat Wolfgang Pauli (900-1958) - Physik Nobelpreis
  • Bei der Entwicklung wissenschaftlicher Ideen ist jedes Verstehen ein langwieriger Prozess, der schon lange vor
    der rationalen Formulierbarkeit des Bewußtseinsinhalts durch Prozesse im Unterbewußtsein eingeleitet wird.
    Als anordnende Organisatoren funktionieren die Archetypen als eben die gesuchte Brücke zwischen den Sinneswahrnehmungen und den Ideen und sind demnach auch eine notwendige Voraussetzung für die
    Entstehung einer naturwissenschaftlichen Idee.
 
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Zitat Max Planck (1858-1947) - Physik Nobelpreis
  • Die Wissenschaft kann die letzten Rätsel der Natur nicht lösen. Und das ist so, weil wir letztlich selbst ein Teil des Rätsels sind, das wir zu lösen versuchen.
  • Als Physiker, also als ein Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich bestimmt vom Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und daher sage ich Ihnen nach meinen Forschungen über Atome dies: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingungen versetzt und sie zu winzigen Sonnensystemen des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, einen intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.
  • Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden
    und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und die heranwachsende Generation von vorneherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.
 
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Zitat Platon (428-347 v.Chr.) Philosophie
  • Den Urheber und Vater dieses Weltalls aufzufinden ist schwer,
    nachdem man ihn aber auffand, ihn zu verkünden, ist unmöglich. (aus Platons Kosmologie Timaios 28/V,154)
 
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Zitat Peter Plichta - Chemie
  • Denn Geschichte ist nicht in erster Linie das, was sich in den Köpfen von fünf Milliarden Menschen abspielt, sondern besteht aus den denkerischen Leistungen einzelner.
    Die Gedanken sind unsichtbar, die späktakulären Taten und Umwälzungen sind nur Folgeerscheinungen.
 
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Zitat

Poincare

Henri Poincaré, (1854-1912) Mathematiker und Astronom
  • Axiome sind verkleidete Definitionen der Objekte, von denen sie handeln.
  • Der allgemeine Begriff der Gruppe ist in unserem Geist zumindes potentiell bereits vorhanden. Er drängt sich uns förmlich auf, nicht als eine Form der sinnlichen Wahrnehmung, sondern als eine Form des verstandesmäßigen Begreifens.
  • Sein eigenes Gedächtnis ist schlecht, hatte Poincaré gesagt.
    "Warum verläßt es mich dann bei schwierigen mathematischen Überlegungen nicht, bei denen die meisten Schachspieler verloren wären. Weil es offenbar vom allgemeinen Gang der Überlegungen geleitet wird. Ein mathematischer Beweis ist nicht einfach ein Nebeneinanderstellen von logischen Urteilen; die Urteile sind in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet, und diese ist wichtiger als die einzelnen Elemente. Wenn man die Intuition über diese Reihenfolge hat, ist das Gedächtnis entlastet, denn jedes Urteil wird automatisch seine richtigen Platz einnehmen."
 
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Zitat Sir Karl Raimund Popper (1902-1994) - Philosophie
  • Wir wissen heute ungeheuer viel, aber wir wissen nichts genau!
 
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  Ilya Prigogine (1917-) Nobelpreis für Chemie
  • Ich war gewissermaßen Gefangener der linearen Nichtgleichgewichtstheorie, weil die Systeme in der Nähe des Gleichgewichts mathematisch mit Hilfe linearen Näherungen beschrieben wurden.
  • Disipative Strukturen aber sind Wesen aus einer nichtlinearen Welt, und zu der Zeit, als ich sie untersuchte, gab es noch wenig wissenschaftliches Interesse an Nichtlinearität.
 
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Zitat Ivor Armstrong Richards (1893-1979) - Schriftsteller
          schrieb 1928 zur Kommunikation
  • Wenn ein Individuum derart auf seine Umwelt einwirkt, dass im Geist eines zweiten Individuums derselbe Eindruck entsteht, der auch im Geist des ersten geherrscht hatte und das nicht zufällig, sondern eben genau deshalb,
    so nennen wir diesen Vorgang Kommunikation.
 
Zitat Gerhar Rocher (1939*) - Schweizer Politologe
  • Es gibt keine Krankheit, die durch Behandlung nicht verschlimmert werden kann.
 
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Zitat Bertrand Russell (1872-1970) - Philosophie
  • Die Physik ist nicht deshalb mathematisch, weil wir so viel über die physikalische Welt wissen, sondern weil wir so wenig wissen: Wir können nur ihre mathematischen Eigenschaften entdecken.
  • Würden alle Menschen nach ihrem eigenen vernünftigen Interesse handeln,
    wäre die Welt ein Paradies im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Zustand.
 
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Zitat Bildzeitung 23.8.2010 Überschrift
  • Deutschland schafft sich ab. (Buchtitel: Autor Thilo Sarrazin)
    • Deutschalnd wird immer ärmer und dümmer.
    • Bayrische Schüler ohne Abitur können mehr als unsere in Berlin mit Abitur.
    • Die sozialen Belastungen einer ungesteuerten Migration waren stets tabu.
    • Innerhalb 2 Generationen sank die Geburtenraten um 50% (Sechzigerjahre = 1,3 Mio. und 2009 = 650.000)
     
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    Zitat George Bernard Shaw (1856-1950) - irischer Schriftsteller
    • Der vernünftige Mensch paßt sich an die Welt an; der unvernünftige besteht auf den Versuch, die Welt an sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.
    • Das Weltall des Isaac Newton, dreihundert Jahre lang eine uneinnehmbare Festung der modernen Kultur, stürzte vor der Kritik Einsteins zusammen wie die Mauer von Jericho. Newtons Weltall war ein Bollwerk des rationalen Determinismus...
      Alles ließ sich berechnen: Alles geschah, weil es geschehen mußte. Die Zehn Gebote wurden von den Gesetzestafeln gelöscht, und an ihrer Stelle trat die kosmische Algebra: die Gleichungen der Mathematiker.
     
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    Zitat Werner von Siemens (1816 - 1892)
    • Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.
     
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    Zitat Zacharias Sitchin - in seinem Buch "Die Hochtechnologie der Götter"
    • Besonders wichtig waren die Texte, die man in der Bibliothek des assyrischen Königs Asurbanipal in Ninive gefunden hat. Darin ist die Schöpfungsgeschichte fast wörtlich so wie in der Genesis beschrieben. Georg Smith vom Britischen Museum hat die Tonscherben zusammen gesetzt und den Inhalt 1876 unter dem Titel "chaldäische Genesiis" veröffentlicht. Daraus geht schlüssig hervor, daß es einen akkadischen Text im alten babylonischen Dialekt gegeben haben mußte, der mindestens tausend Jahre älter war als der biblische.
     
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    Zitat Daisetz Taitaro Suzuki (aus dem Buch "Der westliche und der östliche Weg")
    • Die buddhistische Philosophie ist die Philosophie der "Leere", die Philosophie der Selbst-Identität. Bei bloßer Identität gibt es zwei Objekte, die als miteinander identisch festgestellt werden.

      Bei der Selbst-Identität gibt es nur ein Objekt oder Subjekt, ein einziges, und dieses eine stellt seine Identität fest, indem es aus sich herausgeht. Selbst-Identität schließt also Bewegung ein.
      Und wir stellen fest: Selbst-Identität ist Geist, der aus sich herausgeht, um sich selbst gespiegelt zu sehen. Selbst-Identität ist das logische Substrat reiner Erkenntnis oder von "Leere".
      In der Selbst-Identität gibt es keinerlei Widersprüche. Die Buddhisten nennen dies So-heit.

     
    Zitate T   zurück letzte Seite  
    Zitat Charles T. Tart (aus dem Buch "Gibt es ein Leben nach dem Tode?")
    • Es ist ein großes Unglück der modernen Zeit, daß die spezifischen Geisteszustände, die viele Arten der lebendigen spirituellen Erkenntnisse bedingen, in Vergessenheit geraten sind. Weil wir an spirituelle Fragen, wie etwa die Frage unseres Schicksals nach dem Tode, nur aus der Perspektive der gewöhnlichen Bewußseinszustände heran gehen,
      ist es kein Wunder, daß die Antworten, die wir bekommen, nur verzerrte, blasse Spiegelungen der Wirklichkeit sind.
    • Wir haben uns von abstrakten verbalen Aussagen über spirituelle Wahrheiten so blenden lassen,
      daß wir die Gelegenheit versäumen, die Wahrheiten durch unmittelbare Erfahrungen selbst zu verifizieren.
      Daher kommt das spirituelle Unbehagen in unserer Zeit.

     
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    Zitat Walter Theimer (aus dem Buch "Die Relativitätstheorie - Lehre Wirkung Kritik")
    • Die Mathematik kann Vorhandenes zählen und berechnen, aber sie kann nichts schaffen, was noch nicht vorhanden ist. Das hat die allerhöchste Mathematik mit dem Einmaleins gemeinsam.
    • Die Mathematik denkt ihrem Wesen nach quantitativ und nichts qualitativ. Ihr Erkenntniswert ist auf ein bestimmtes, wenn auch wichtiges Gebiet begrenzt. Sie kann nur über das Wieviel und nicht über das Was eine Aussage machen. Die Aussage, daß die Welt mathematisch ist, geht bereits über die Mathematik hinaus.

    • Von mathematischen Systemen wird nichts verlangt als innere logischen Konsistenz unter dem Gesichtspunkt bestimmter Axiome; solche Konstruktionen sind ohne Bezug auf irgendeine Wirklichkeit möglich.
    • Die imaginären Geometrien sind in sich geschlossen. Damit ist aber nichts über ihre Beziehung zur Realität gesagt. Sie übersteigen jede mögliche Erfahrung. Ihre Unanschaulichkeit, in der die Relativitätstheoretiker einen Vorzug erblicken, sperrt ihnen den Weg in die Wirklichkeit.
    • Geometrie ist nach Kant eine geistige Konstruktion, aber im Sinne reiner Anschauung. Sie ist daher ihrem Wesen nach anschaulich und mit der Wirklichkeit verbunden. Die Suche einiger Astronomen nach dem krummen Raum in den tiefen des Weltalls ist aussichtslos; nie wird jemand einen krummen Raum schauen.

     
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    Zitat Kurt Tucholsky (1890-1935) - Schriftsteller
    • Der Mensch hat 2 Arme, 2 Beine und 2 Meinungen.
      Eine wenn es ihm gut geht und eine wenn es ihm schlecht geht.
      Letztere nennt man Religion.
     
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    Zitat Chang Tsai - China
    Wenn sich das Ch'i verdichtet,
    wird seine Sichtbarkeit augenscheinlich,
    so daß es dann die Formen der Dinge gibt.

    Wenn es sich verdünnt,
    ist seine Sichtbarkeit nicht mehr augenscheinlich,
    und es gibt keine Formen.

    Kann man bei einer Verdichtung
    etwas anderes sagen, als daß es zeitweilig ist?

    Aber kann man bei einer Zerstreuung
    vorschnell sagen, daß es dann nicht existiert?

     
    Zitate W   zurück letzte Seite  
    Zitat Karl Weierstraß (1815-1897) Mathematiker
    • Ein Mathematiker, der nicht irgendwie ein Dichter ist, wird nie ein vollkommender Mathematiker sein.
     
    Zitat Christopher Wills - Molekularbiologe
    • Die beiden Stränge der DNS gleichen zwei Schlnagen, die einander wie bei einem Paarungsritual umschlingen.
     
    Zitate Z   zurück letzte Seite  
    Zitat Arthur Zajonc (aus seinem Buch "Die gemeinsame Geschichte von Licht und Bewußtsein")
    • Seit wir den Begriff Raum geschaffen haben, hat er stets enthalten, was wir in ihn hineingelegt haben.
      Wir haben uns ihn in vielerlei Gestallt vorgestellt, und dieser Vorstellungsakt war entscheident für das Bild,
      das wir uns vom Licht gemacht haben.

      Stattet man den Raum mit göttlichen Wesen aus, so ist das Licht gottähnlich;
      entdeckt man seine Form, wird das Licht geometrisch;
      füllt man ihn mit Materie, bekommt das Licht Substanz.

      Von Moses bis Einstein ist die Geschichte des Lichts auch die Geschichte des Raums.

     
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    Zitat Bewußtsein   ( Zitat - leider ist mir die Quelle nicht mehr bekannt)
    • Alle unsere komplizierten Formeln können nicht darüber hinweg täuschen, daß uns derzeit ein grundsätzliches Verständnis dafür fehlt, wie Sinneseindrücke mental in ein größeres Ganzes eingegliedert werden und wie die motoriche Steuerung des Körpers mit unseren Erfahrungen, dem Nachdenken darüber, unsere Erwartungen, unseren Entscheidungen und unseren Handlungen zusammenhängen.
     
     
    • Ein Kochrezept ist dann gut, wenn man nichts mehr weglassen kann. (TV Koch)
    • Ein Meister läßt weg - Ein Anfänger fügt hinzu. (? China)
     
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    von didi Zum Schuß einige Sätze aus "didihome.de"
    • Etwas merkwürdig ist es schon.
      Die Grundlage unserer Wissenschaften ist: Zufall, Wahrscheinlichkeit und bewußtlos mit einer Mathe,
      der selbst Nobelpreisträger nicht so richtig trauen! Das hatte mir mein Lehrer in der Schule nie erzählt.
    • Die wichtigste Erkenntnis der Quantentheorien ist einfach:
      was zwischen 2 Messungen geschah, das hat man nicht gemessen
      und das kann man auch nicht messen. Man kann nur die Auswirkung messen, also den neuen Zustand,
      nachdem sich etwas geändert hat.
    • Durch Begriffe werden Prozesse der Wirklichkeit eingefroren.
      In dem Moment, wo ein komplexer Prozess mit einem Wort, Begriff oder einer Zahl dargestellt wird,
      ist der Prozess weg.
    • Wenn wir etwas hören wollen, müssen wir selber ruhig sein.
      Ein Mystiker versucht, seine Sinne abzuschalten, um die Schwingungen des Kosmos wahrzunehmen.
      Ein Physiker versucht, selber Lärm zu machen, um sein eigenes Echo als Schwingungen zu messen.
      Ein Mathematiker macht sich keine Gedanken, sondern gleich seinen eigenen Kosmos.
    • Die vielen Fachbegriffe der Neurologen können nicht darüber hinweg täuschen,
      daß wir schon so eine ganz einfache Frage nicht erklären können:
      Wie bringt eine Vorstellung "Durst" eine Hand dazu, zum Bierglas zu greifen!
    • Man sieht von AUSSEN nur den Kopf mit seinem vollen Haarschopf,
      aber nicht das Bewußtsein im Gehirn darunter und die Seele tief INNEN.
      Deshalb untersucht die mathematisch-physikalische Wissenschaft auch nur den Haarschopf und nicht die Seele.
    • Wenn der Kosmos eine Einheit ist,
      dann können wir Bauchschmerzen nicht von Bewußtsein, Bewußtsein nicht vom Gehirn,
      Gehirn nicht von Atomen, Atome nicht vom Weltall und das Weltall nicht von Bauchschmerzen trennen.
      Oder einfach: Nur die Wirkung ist lokal, die Ursachen sind es nie.
    • Zur Jahrtausendwende wurde an deutschen Schulen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften
      so vermittelt, daß die Enkel aus dem "Volk der Dichter und der Denker" bei der PISA Studie immerhin noch
      im letzten Drittel lagen und nicht an letzter Stelle.
    • Aus einem Lexikon unter "Grundlagenforschung"
      Grundlagenforschung ist zweckfreie Forschung zur Erarbeitung der Grundlagen einer Wissenschaft
      für die weitere angewandte Forschung.
    • TV Sendung zum weltweiten Finazpoker der Deutschen Bank
      Frau Merkel dachte, sie ist an der Macht. Dabei war sie nur an der Regierung.

    Und dann kommen immer irgendwo so gescheite Sätze vor wie:
    • Käse ist Käse im Sinne der Käseverordnung.
    • Die Grundlage ist die Basis jedes Fundaments.
    • Fünf von vier Kinder kommen mit Mathematik nicht zurecht.
     
     

     
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