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Kurz Notiz - Was ist Mathe, was ist Physik und was ist Religion?           Fenster schließen
Hier einige Zitate von Menschen,
die gespürt oder gewußt haben, warum Mathe den Kosmos nicht richtig erfassen kann.
Die Zitate sind hier nach Jahren geordnet und nicht nach dem ABC.


Platon (428-347 v.Chr.) Philosophie

Den Urheber und Vater dieses Weltalls aufzufinden ist schwer, nachdem man ihn aber auffand, ihn zu verkünden, ist unmöglich.
(aus Platons Kosmologie Timaios 28/V,154)
Girondo Bruno (1548-1600) - Dominikaner und Philosoph

Wenn der Punkt nicht vom Körper, der Mittelpunkt nicht vom Umfang, das Endliche nicht vom Unendlichen und das Größte nicht vom Kleinsten verschieden ist: So können wir mit Sicherheit behaupten, daß das Universum ganz Centrum und das Centrum des Universums überall ist.

Anmerkung: Für Girondo Bruno war durch Gottes Unendlichkeit auch der Kosmos unendlich und der Heilige Geist die Weltseele vom ewigen Werden und Vergehen. Materie war die Basis dieses Prozesses und der Mensch als Mikrokosmos
erfuhr Gottes Gegenwart individuell.
(Gott - nicht die römisch-katholische Kirche, den Papst oder den Vatikan - Deshalb wurde Bruno als Ketzer verbrannt.)


Isaak Newton (1643-1727) - Mathematik und Physik

"Eine theoretische Erklärung für diese Eigenschaft der Schwere habe ich aus den Naturerscheinungen nicht ableiten können, und bloße Hypothesen denke ich mir nicht aus."

Anmerkung:
Seitdem rechnen wir mit einer Schwerkarft G im Radiusquadrat und niemand weiß so richtig, warum das so ist.
Das Wesen der Gravitation ist bis heute noch nicht endgültig geklärt - steht im Discovery Lexikon. Auf der CD
von Brockhaus oder der Encarta Enzyklopädie DVD 2004 ist es ähnlich umschrieben.
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz (1646-1716) - Mathematik und Philosophie

"Die Musik entzückt uns, obschon ihre Schönheit in nichts anderem als in der Entsprechung von Zahlen und der uns unbewußten Zählung besteht, welche die Seele an den in gewissen Intervallen zusammentreffenden Schlägen und Schwingungen der tönenden Körper vernimmt."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - Dichter und Naturforscher

"Alles wirklich Große ist einfach."

"Der denkende Mensch irrt besonders, wenn er sich nach Ursache und Wirkung erkundigt:
sie beide zusammen machen das unteilbare Phänomen."

"Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: redet man zu ihnen,
so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsbald etwas ganz anderes."


Charles Robert Darwin (1809-1882) - Biologie

Ein Mathematiker ist ein Blinder, der in einem dunklen Zimmer nach einer Katze sucht, die gar nicht da ist.

Karl Weierstraß (1815-1897) Mathematik

Ein Mathematiker, der nicht irgendwie ein Dichter ist, wird nie ein vollkommender Mathematiker sein.

Leopold Kronecker (1823-1891) - Mathematik

"Gott schuf die ganze Zahl - Alles andere ist Menschenwerk.!"

"Alle Ergebnisse der tiefgründigsten mathematischen Forschung müssen sich letzten Endes in einfachen Eigenschaften der ganzen Zahl ausdrücken lassen."

 
Friedrich Ludwig Gottlob Frege (1848-1925) Mathematiker, Logiker und Philosoph

Die Mathematik sollte eigentlich ein Muster von logischer Klarheit sein. In Wirklichkeit wird man vielleicht
in den Schriftenn keiner anderen Wissenschaft mehr schiefe Ausdrücke und infolgedessen mehr schiefe
Gedanken finden als in den mathematischen.

Die Erfahrungen, die räumliche Anschauung bewahren uns vor vielen Fehlern. Die logischen Regeln gewähren uns wenig Schutz, wie Beispiele aus solchen Gebieten zeigen, in denen diese Mittel der Nachprüfung zu versagen anfangen. Diese Regeln haben auch große Philosophen vor Irrtümer nicht bewahrt, und ebensowenig haben sie die höhere Mathematik von Fehlern immer freigehalten, weil sie dem Inhalte stets äußerlich bleiben.

 
Henri Matisse ( 1869-1954) - Maler, Graphiker, Bildhauer

Genauigkeit ist nicht Wahrheit.
 
Ernst Mach (1838-1916) - Physik

"Über den absoluten Raum und die absolute Bewegung kann niemand etwas aussagen,
sie sind bloße Gedankendinge, die in der Erfahrung nicht aufgezeigt werden können."
 
Henri Poincaré (1854-1912) - Mathe

Sein eigenes Gedächtnis, sagte er, ist schlecht.
"Warum verläßt es mich dann bei schwierigen mathematischen Überlegungen nicht, bei denen die meisten Schachspieler verloren wären. Weil es offenbar vom allgemeinen Gang der Überlegungen geleitet wird. Ein mathematischer Beweis ist nicht einfach ein Nebeneinanderstellen von logischen Urteilen; die Urteile sind in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet, und diese ist wichtiger als die einzelnen Elemente. Wenn man die Intuition über diese Reihenfolge hat, ist das Gedächtnis entlastet, denn jedes Urteil wird automatisch seine richtigen Platz einnehmen."
 
Albert Einstein (1879-1955) - Nobelpreis für Physik

"Sobald Mathematik die Wirklichkeit beschreibt, ist sie falsch
und wenn Mathematik richtig ist, beschreibt sie nicht die Wirklichkeit!"

Anmerkung: Trotz dieser Erkenntnis hatte Einstein 30 Jahre ohne Erfolg an einer Geometrodynamik gearbeitet
- mit dieser falschen Mathe. Wir haben keine andere.                        Fenster schließen


Bertrand Russell (1872-1970) - Philosophie

"Die Physik ist nicht deshalb mathematisch, weil wir so viel über die physikalische Welt wissen,
sondern weil wir so wenig wissen: Wir können nur ihre mathematischen Eigenschaften entdecken."

Anmerkung: Zahlen ohne einen Bezug zur Wirklichkeit sind natürlich taub und blind für die Wirklichkeit.


George Bernard Shaw (1856-1950), irischer Schriftsteller

"Das Weltall des Isaac Newton, dreihundert Jahre lang eine uneinnehmbare Festung der modernen Kultur, stürzte vor der Kritik Einsteins zusammen wie die Mauer von Jericho. Newtons Weltall war ein Bollwerk des rationalen Determinismus...
Alles ließ sich berechnen: Alles geschah, weil es geschehen mußte.
Die Zehn Gebote wurden von den Gesetzestafeln gelöscht, und an ihrer Stelle trat die kosmische Algebra:
die Gleichungen der Mathmatiker."

David Joseph Bohm (1917-1992) - Physik (in dem Buch "Das holographische Weltbild" von Ken Wilbert)

"Die Physiker bedienen sich der Vorstellungen von Energiefeldern, Elementarteilchen und so weiter.
Verlangt man von ihnen aber präzise Auskünfte drüber, dann müssen sie zugeben, daß sie nicht die
geringste Ahnung von dem haben, was diese Dinge sind. Sie haben keinen anderen Inhalt als den,
die Ergebnisse zu sein, die sie in ihren Gleichungen errechnen."

Anmerkung: Bohm beschäftige sich mit Geometrie und Topologie als ganzheitliche Struktur von Raum und Zeit,
mit eingefallteter und entfallteter Ordnung sowie mit Mystik.


Ilya Prigogine (1917-) Nobelpreis für Chemie

"Ich war gewissermaßen Gefangener der linearen Nichtgleichgewichtstheorie, weil die Systeme in der Nähe des Gleichgewichts mathematisch mit Hilfe linearen Näherungen beschrieben wurden."

"Disipative Strukturen aber sind Wesen aus einer nichtlinearen Welt,
und zu der Zeit, als ich sie untersuchte, gab es noch wenig wissenschaftliches Interesse an Nichtlinearität."


Richard P. Feynman (1918-1988) - Physik Nobelpreis

"Deshalb werden wir uns nicht mit der Frage beschäftigen, warum sich die Natur so verhält, wie sie es tut.
Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären könnten."

"So einfach, daß auch ein Erstsemester es kappiert, konnte ich es nicht darstellen.
Das heißt, wir verstehen es nicht wirklich."

"Es ist nicht so, daß ein Teilchen dem Weg der kleinsten Wirkung folgt;
es riecht vielmehr alle Wege in der Nachbarschaft und wählt dann denjenigen mit der kleinsten Wirkung aus."

"Die Renormierung dürfte von den Mathematikern wohl kaum für voll genommen werden. Aber wie dem auch sei,
fest steht jedenfalls, daß wir bis heute keinen guten mathematischen Weg für die Beschreibung der Theorie der Quantenelektrodynamik kennen:
Wir brauchen viel zu viele Worte, um die Beziehungen zwischen "n" und "j" und "m" und "e" zu erfassen."

Anmerkung: n und j werden nicht gemessen, sondern für die Formeln gebraucht - sonst klappt das nicht.


John D. Barrow (1952-) Mathematik und Astrophysik

"Jeder, der mit Zahlen umgeht, beantwortet die Fragen nach ihrer wahren Bedeutung und ihrer Sinnhaftigkeit für andere Aspekte der Wirklichkeit auf seine eigene Aart und Weise. Das Vorurteil, alles müsse einen numerologischen Aspekt haben, war fast genau so schlimm. Deshalb führten Bereiche wie die Medizin, die zur Diagnose keine oder wenig Zahlen braucht, Zahlen ein,
um damit ihre philosophische Signifikanz zu belegen."

 
Walter Theimer (aus dem Buch "Die Relativitätstheorie - Lehre Wirkung Kritik")

  • Die Mathematik kann Vorhandenes zählen und berechnen, aber sie kann nichts schaffen, was noch nicht vorhanden ist. Das hat die allerhöchste Mathematik mit dem Einmaleins gemeinsam.
  • Die Mathematik denkt ihrem Wesen nach quantitativ und nichts qualitativ. Ihr Erkenntniswert ist auf ein bestimmtes, wenn auch wichtiges Gebiet begrenzt. Sie kann nur über das Wieviel und nicht über das Was eine Aussage machen. Die Aussage, daß die Welt mathematisch ist, geht bereits über die Mathematik hinaus.
  • Von mathematischen Systemen wird nichts verlangt als innere logischen Konsistenz unter dem Gesichtspunkt bestimmter Axiome; solche Konstruktionen sind ohne Bezug auf irgendeine Wirklichkeit möglich.
  • Die imaginären Geometrien sind in sich geschlossen. Damit ist aber nichts über ihre Beziehung zur Realität gesagt. Sie übersteigen jede mögliche Erfahrung. Ihre Unanschaulichkeit, in der die Relativitätstheoretiker einen Vorzug erblicken, sperrt ihnen den Weg in die Wirklichkeit.
  • Geometrie ist nach Kant eine geistige Konstruktion, aber im Sinne reiner Anschauung. Sie ist daher ihrem Wesen nach anschaulich und mit der Wirklichkeit verbunden. Die Suche einiger Astronomen nach dem krummen Raum in den tiefen des Weltalls ist aussichtslos; nie wird jemand einen krummen Raum schauen.           Fenster schließen
 
Stephen W. Hawking (1942- ) - Physik (Eine kurze Geschichte der Zeit.)

  • Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung dreier Körper in Newtons Gravitationstheorie finden und die Schwierigkeiten wachsen mit der Zahl der Körper und der Komplexität der Theorie.
  • Da die Strukturen der Moleküle und ihre wechselseitigen Reaktionen allen chemischen und biologischen Prozessen zugrunde liegen, ermöglicht uns die Quantenmechanik im Prinzip, innerhalb der von der Unschärferelation gesetzten Grenzen nahezu alles vorherzusagen, was wir um uns herum wahrnehmen.
  • In der Praxis sind jedoch die Berechnungen bei Systemen, die mehr als einige wenige Elektronen enthalten, so kompliziert, daß wir sie nicht mehr durchführen können.

 
Adeline Yen Mah   aus ihrem Buch "Das spirituelle Wissen Chinas"

  • Ein guter Künstler ist in der Lage, Grenzen zwischen Beobachtung, Gefühl und Ausdruck aufzuheben und so eine direkte Verbindung zum Geist des Betrachters herzustellen.
  • Emotionale und spiritistische Bilder lassen sich wahrscheinlich am besten über Musik, Kunst, Meditation oder körperliche Disziplin wie Tanz, Qidong, Taiji oder Yoga vermitteln.
  • Mathematische Ideen können dagegen besser mit Hilfe eines speziellen "Zahlen-Alpabetes" ausgedrückt werden, wobei sich eine unendliche Vielfalt von physikalischen Begriffen und Sachverhalten mit einem kleinen und einfachen Satz von Symbolen darstellen läßt.

Christoph Dösser (1958- )   aus seinem Buch "Fuzzy Logik"

"Wir können unsere Gedanken und Gefühle sehr genau mitteilen, obwohl wir unpräzise Begriffe benutzen -
»genau« nicht im Sinne eines mathematischen Formalismus, sondern im Sinne von »rüberbringen, was man meint«.
Andererseit dauert es of Jahre, bis zwei Menschen feststellen, daß sie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet haben."

didi (1937- )   unter:   www.konagel.de

Etwas merkwürdig ist es schon.
Die Grundlage unserer Wissenschaften ist: Zufall, Wahrscheinlichkeit und bewußtlos mit einer Mathe,
der selbst Nobelpreisträger nicht so richtig trauen! Das hatte mir mein Lehrer in der Schule nie erzählt.


Die wichtigste Erkenntnis der Quantentheorie ist einfach:
was zwischen 2 Messungen geschah, das hat man nicht gemessen
und das kann man auch nicht messen. Man kann nur messen, was bereits geschehen ist und
sich zwischen ZWEI Messungen geändert hat.
Geschehen ist immer Gegenwart - gemessen wird immer nur Vergangenheit!

Und Vorstellungen, Ideen, Gedanken, Erleuchtung oder Offenbarung kann überhaupt nicht von AUSSEN gemessen werden.

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