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Wo geschieht Zeit?

Zeit geschieht im Empfänger


Unser Gehirn


Zeitgefühl
Die Welt ist rund, die Erde dreht sich und Zeit ist für uns das, was gefühlt wird. Unser Gehirn sammelt Daten zusammen aus dem Körper und der Umwelt und gleicht sie dann ab mit unseren inneren Kreisläufen wie Herzschhlag und Hunger usw. und mit unseren persönlichen Erfahrungen, Vorstellungen, Wünschen und Ängsten.

Zyklen wiederholen sich:
Tag ↔ Nacht, Morgen ↔ Abend, wach ↔ müde, hungrig ↔ satt usw. usw... So hat jeder Mensch auch ein natürliches Zeitgefühl für äußere Veränderungen.

Zeitgefühl ist das Verhältnis INNEN ↔ AUSSEN, das von außen nicht gemessen werden kann. Wenn die Nachbarn Party feiern, vergeht dort die Zeit wie im Flug und uns stört dieser Lärm eine halbe Ewigkeit.

Der Kosmos selbst ist auf allen Ebenen ein Prozess von Wechselwirkungen, wovon uns durch unsere eingeschränkten Sinne wenige Teile bewußt werden können. Unser Zeitgefühl wird beinflußt von Schwere, Schall- oder Lichtwellen, aber nicht durch Röntgenstrahlen.
Wir merken, daß im Mai die Bäume grün werden, aber wir sehen nicht, wie diese Blätter wachsen, weil sichtbare Veränderungen
zu langsam sind und auf der Ebene der Atome zu klein und zu schnell.

 
Zeit erleben wir intuitiv als etwas Ganzes,
so eine Art Zwiesprache zwischen uns und den Dingen im Raum. Dieses Erkennen einer Ganzheiten ist eine innere Erfahrung, die intellektuell nicht dargestellt werden kann. Ganzheitliches Denken nennen wir Holismus (griechisch
hólos = ganz). Dann erklären wir Holismus mit Begriffen
wie x x x oder als Eigenschaften von x x x usw. usw...
- so oft, bis dann dieses   "hólos ganz weg ist!"

Damit zerlegen wir jede Ganzheit in einen Wust von Einzelteilen und schaffen so eine intellektuelle Basis, um Wissenschaften für tote Einzelteile machen zu können.


Ein Schwarm


Eine Ganzheit
 

Ein Punkt hat keine Teile
Ein Kreis hat kein Ende
Eine Gerade verbindet

nichtlokal und lokal
Die Landkarte

Zenon (490-430 v.Chr.) hat nicht bewiesen, daß sich nichts bewegt,
sondern daß eine Bewegung, wie wir sie überall wahrnehmen, nicht in Einzelteile wie bei Demokrit (460-370 v.Chr.) in Ort, Geschwindigkeit und einzelne Atome aufgelöst werden kann.

Wenn ein Pfeil fliegt, dann kann er nicht an einem festen Ort sein.
Wenn ein Pfeil an einem festen Ort ist, dann kann er nicht fliegen.
    • Bewegung = NULL Ort
    • Ort      = NULL Bewegung

Das Ergebnis ist:       = NULL Bewegung am Ort NULL

Hierzu ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Der denkende Mensch irrt besonders, wenn er sich nach Ursache und Wirkung erkundigt:
sie beide zusammen machen das unteilbare Phänomen.
Wenn nicht passiert, passiert auch nichts - auch keine Zeit.
Das Problem mit der Zeit hatte also Zenon schon vor 2.500 Jahren formuliert.

Wenn Bewegung im Kosmos analysiert und mathematisch beschrieben werden soll,
muß es gleichzeitig eine eindeutige Position und eine eindeutige Bewegung haben.
Das führt dann zu einer Reihe von Schlußfolgerungen, die widersprüchlich sind.
Und mit   "etwas ist ungefähr irgendwann etwa wo"   kann man nichts berechnen.


 
Zeit = Weg   → Ø ←   Weg = Zeit

   → Ø ←    

Zeit   = Anzahl der Schwingungen:   ↑ auf   und   ↓ ab       • um eine örtliche Mitte
Weg = Länge der Schwingungen: Lichtwellen: ≈ ≈ ≈ ≈      • von einer Mitte aus in alle Richtungen


Anmerkung:
Zenons Paradoxien lösen sich mit den Quantenvorstellungen auf.
Wenn sowohl Pfeil, Ort und Meßgeräte als auch Mathematiker und Physiker aus Quanten bestehen, dann bewegt sich im Raum auch gar nichts, sondern es ändern sich dabei nur die Zustände aller beteiligten Quanten im Raum.
Das ist dann wie auf der Festplatte im PC mit 0 ↔ 1, wo auch keine Daten herumwandern, sondern sich nur Zustände ändern.

Die hinduistischen Lehre nennt es Maja (Sanskrit: Trugbild), eine Weltillusion oder Krankheit, die uns die Vielfallt der Erscheinungen vorgaukelt und die nur durch Meditation geheilt werden kann, siehe hierzu auch die Quanten von Planck.

Zenon, Hindus und Planck zeigen, daß es mit der Zeit gar nicht so einfach ist wie mit einer Digitaluhr.
Physiker zählen bei einem Cäsiumatom einfach 9.192.631.770 Schwingungen ab und wissen dann, daß genau 1 Sekunde vergangen ist - siehe auch Maße

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50/100 Sekunden



Mathematik
Die Weltzeit wird zum Pendel
Zenons Bewegungsparadoxien wurde eigentlich nie richtig geklärt, sondern irgendwie immer wegdiskutiert, ausgetrickts mit Infinitesimalrechnung oder Re-Normierung.
Und mit Planck seinen Wirkungsquanten tauchten diese Bewegungsparadoxien als wahrscheinliche Unschärfen
im Jahr 1900 wieder auf.

1900 wurde die Welt körnig und dafür scheint es bis heute (2005) kein wirklich gutes Modell zu geben und auch keine Mathe, siehe auch Zitate von Forschern und Wissenschaftlern

Um ca. 400 n.Chr. wurde die Bibel zusammen gestellt, heidnischen Kulturen verboten, fremde Kulturgüter einfach vernichtet und nicht katholische Denkweisen gnadenlos verfolgt.
1492 n.Chr. verkündet Papst Innozenz, daß Spanien jetzt judenfrei ist. Kopernikus (1473-1543) hatte Angst, die Sonne wieder in das Zentrum zu verlegen und Girondo Bruno (1548-1600) wurde einfach verbrannt und Galilei (1564-1642) erhielt einen Maulkorb.

So entstand auf der Suche nach Gott in Europa neben der Kirche aus den Resten uralter Überlieferungen eine neue Religion ohne Geist und Seele. Gottes Schöpfung wurde in Einzelteile zerlegt und daraus entwickelte sich Mathe mit experimenteller Physik.

Mit Newton (1643-1727) erhielt Europa die absolute Zeit und
durch Einstein (1897-1955) wurde daraus eine Raum-Zeit.
Aus Glaube, Mathe und Physik entstand unsere Technik.
Die Zeiger auf den Uhren verschwanden und damit die
Zeit als Bewegung - Zeit wurde zu einer Ziffer
auf der Digitaluhr.

Eine Digitaluhr zeigt einen Zeitpunkt an ohne Beziehung zu irgendeinen Prozess zu berücksichtigen. So läßt sich diese technische Zeit ohne Rücksicht auf das natürliche Zeitgefühl
per Knopfdruck verändern wie zum Beispiel für Schichtdienst
oder siehe auch TV Notizen - Innere Uhr und Sommerzeit.


Ort = Bewegung NULL




Die Teile
 


1. Foto




2. Foto

Maße der Physik

Raum und Zeit

Beethoven

Axiome sind verkleidete Definitionen der Objekte, von denen sie handeln.
schrieb der Mathematiker Henri Poincaré (1854-1912) zur Mathe. Das trifft wohl für jeden Begriff zu,
den wir nicht anfassen und festhalten können - ob nun Gott oder die physikalischen Maße wie Raum, Licht oder Zeit.

Die natürliche Zeit sind Veränderungen der vielen Ebenen der Natur mit unterschiedlichen Rhythmen, die ineinander wirken wie Jahreszeiten mit Sommer ↔ Winter, Tageszeiten mit Tag ↔ Nacht oder Generationen mit Geburt ↔ Tod, Schlaf, Arbeit, Essen usw. usw...

Die Natur berechnet alles gleichzeitig Quarks, Atome, Körperzellen, Sonnensyteme und Galaxien.
Wir können das nicht.


     60/100 Sekunden        300/100 Sekunden       1/100 Sekunde

Die Schwierigkeit einer analytischen Wissenschaft besteht wohl nicht darin,
daß wir keine einzelne Axiome definieren oder keine einzelne physikalische Frequenzen messen können, sondern darin, daß wir nicht alle Atome und alle Frequenzen gleichzeitig messen und definieren können. Alle Veränderungen greifen ineinander und wirken so auf allen Ebenen und
zwischen allen Ebenen daher gleichzeitig aufeinander ein.
Das Prinzip scheint einfach - aber für uns zu komplex, um es berechnen zu können.
Ein Foto kann keine Veränderung anzeigen. Erst ein 2. Foto kann zeigen, ob sich etwas geändert hat.
Diese drei Grafiken zeigen abwecheselnd beide Fotos. Der Rhythmus steht darunter.
Nur wenn die Veränderungen mit dem Rhythmus
der Fotoaufnahmen und dem Vermögen unserer Sinnesorgane zusammen fallen, können sie sich gegenseitig so verstärken, daß uns Gemeinsamkeiten bewußt werden können. Wenn wir im Beispiel 60/100 Sekunden die Ausschläge links ↔ rechts fortlaufend mit 1, 2, 3 usw. abzählen, erfassen wir intuitiv, daß links ungerade und rechts gerade Zahlen sind.

Das Verhältnis 60/100 Sekunden zu 300/100 Sekunden können wir hier einfach auszählen.
1↔2   3↔4   5↔ 6   7↔8   9↔10         11↔12   13↔14   5↔16   17↔18   19↔20         21↔22 usw.


Bei 1, 11, 21, 31 usw... stimmt der Rhythmus links
bei 6, 16, 26, 36 usw... stimmt der Rhythmus rechts überein.

Wenn wir hier jedoch zufällige Rhythmen wählen, z.B. alle 19 Sekunden oder 1019 Sekunden,
stimmen die Rhythmen erst in sehr großen Abständen überein und scheinen uns dann zufällig.


Ab 100 Schwingung pro Sekunde wird es für uns dann zu schnell, um bewußt zu zählen.
Sichtbares Licht macht 1014 Hz oder 100.000.000.000.000 elektro-magnetischen Schwingungen. Pro Sekunde werden davon wiederum Milliarden von Schwingungen von unseren Augen empfangen und als Farben, Formen und Bewegungen empfunden.

Farben, Formen und Bewegungen sind aber etwas ganz anderes, als das gesamte Wellengeflimmer elektro-magnetischen Schwingungen, das sich vor unseren Augen und in unseren Nervenbahnen bis hinunter zu den Atomen unserer Körperzellen abspielt.

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Größen im Kosmos




Zahlen aus Babylon
Glaube → Mathe und Physik → Technik
Wissenschaft ersetzte Naturwisssen durch Symbolwissen.
Geist wurde zur Wirkung und die Seele des Ganzen durch Zufall ersetzt. Gott war weg und ein erlebter Zeitraum kam nicht vor.

Der Zeitbegriff wurde zur physikalische Größe, die nicht weiter beeinflußbar ist. Die Weltzeit der Physik wird mit Elektronen gemessen, die mit 9.192.631.770 Schwingungen in einem Cäsiumatom dann 1 Sekunde zurück gelegt haben.

So haben wir nun 5.000 Jahre nach Babylon tausende von Einzeldisziplinen, die den Sinn des Kosmos jetzt wieder zusammensuchen, den Körper aus Quarks, die Seele
zwischen den Synapsen und die Schöpfung bei den
Quasaren am Ende des Weltalls.


Die Teile der Teile
 
    Minuten
    Sekunden

Im Kosmos ist die physikalische Zeit immer Gegenwart.

Unter Lichtquant hatten wir erkannt, warum jede Wirkung nur als einzelnes Quant gemessen werden kann und beim Cäsiumatom erkennen wir, daß es immer nur einen einzigen Zustand geben kann - entweder ist ein Elektron auf Zick oder auf Zack.

Es ist nicht anders als beim Schachspiel. Eine Figur hat mehrere Möglichkeiten, aber sie ist immer nur auf einem einzigen Feld.

Durch dieses einfache Prinzip hat der Kosmos geregelt, daß kein Ding doppelt da sein kann - weder wir noch Energie und
auch kein Quark, keine Synapse und kein Quasar.

Wenn irgendwo etwas weg ist, taucht es anderswo auf.
Wenn irgendwo etwas auftaucht ist es anderswo weg.
Dazwischen ist Raum, der schwingt. .

So scheint der Kosmos ein einziger lebendiger Prozess zu sein und weniger eine Ansammlung toter, sinnloser Einzeldinge.


Quant
Quark
 Quasar

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  Ist Geschichte, Historie oder so etwas wie Zeit nun Einbildung?


Jeder Archäologe kann die Pyramiden sehen und jeder Historiker die alten Schriften untersuchen und hat das Gefühl - das ist Geschichte, wie sie wirklich einmal war! Niemand macht sich aber Gedanken darüber, was er da eigentlich untersucht und wie er es interpretiert.


Als Herodot etwa um 450 v.Chr. die Pyramiden beschrieb, da waren die Pyramidenbauer bereits über 2.000 Jahr tot und die Pyramiden nicht im Originalzustand. Und Herodot beschrieb die Pyramiden aus der Sicht und mit dem Weltbild eines Griechen und nicht aus der Sicht und mit dem Weltbild der alten Pyramidenbauer.


So sind fast 5.000 Jahre lang Grabräuber, Steinräuber und westliche Archäologen mit Bohrern und Dynamit den Pyramiden zu Leibe gerückt und jeder Experte glaubt tatsächlich, daß er heute noch
die Vergangenheit richtig deuten kann. Dazu kommt die heutige Überzeugung, daß alle vorherigen Hochkulturen natürlich blöder waren als wir es heute sind. Die kannten ja noch nicht einmal einen Computer und tappten ohne elektrisches Licht im Dunkeln herum.


Durch die Hackfleischmethode der Naturwissenschaften untersucht fast jeder Wissenschaftler nur einen klitze kleinen Teil des Kosmos und durch Erfolgszwang und den Druck der Wirtschaft werden Richtung und Ziele der Forschung festgelegt. Philosophische Fragen, was denn nun eigentlich Zeit
oder Raum ist, werden kaum noch gestellt und Bewußtsein kommt in keiner Mathe Formel vor.


Wenn in jeder Sekunde 10 Million Körperzellen absterben würden, dann sind das in 24 Stunden
864.000.000.000 Zellen, die dann weg sind, aber es bleiben noch 99.136.000.000.000
Zellen übrig, die sich teilen und neue Zellen bilden können.


Bei diesen gigantischen Mengen hat wahrscheinlich kaum ein Wissenschaftler bemerkt,
daß das Ergebnis seiner Forschung ein anderer Mensch veröffentlicht,
der zwar auf den gleichen Namen hört und ähnlich aussieht,
aber inzwischen aus ganz anderen Zellen besteht.

Anmerkung 2010
Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich die Archäologie vom Grabraub zur Grabforschung.

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Wenn die stolzen Eltern morgens ihr Baby wecken,

dann ist das natürlich nie das gleiche Baby, das sie abends in Bettchen gelegt hatten. Es sind Millionen Körperzellen abgestorben, aber wesentlich mehr dazu gekommen. Anderenfalls würde Baby ja nicht wachsen können. Im Alter ist es dann umgekehrt. Es sterben mehr Zellen ab als neue hinzu kommen. Beim Erwachsen sind es täglich Milliarden von Körperzelle, die sterben oder geboren werden, siehe hierzu auch   Kurzübersicht - Unser Gehirn

1 Milliarde fällt nicht großartig auf bei 100 Billionen. Es ist nur 1 von 100.000. Wenn wir erst einmal die gigantischen Mengen bemerken, dann fällt auf, daß in Schul- oder Sachbücher überall Einzeldinge und kaum Zusammenhänge beschrieben werden. Es gibt aber keine einzelne Körperzellen, weil sie ohne die Umwelt des Körper sofort absterben würden.

Der DNS Faden einer einzigen menschlichen Zelle ist ca. 3 Meter lang. Bei 60 Billionen Zellen sind das 180.000.000.000.000 Meter oder 180 Milliarden Kilometer. Das ist 1.200 mal die Entfernung Erde ↔ Sonne. Beispiel aus   "Auch Genies können irren..."
(Ich habe das natürlich nicht selber nachgezählt - aber bisher hat das vermutlich niemand)



Wenn wir an die Zukunft denken oder an die Vergangenheit,

dann denken wir natürlich immer an dem Ort, wo wir gerade sind und da sind wir immer in der Gegenwart.
Und in der Gegenwart können wir immer nur an einem einzigen Ort sein.

Deshalb scheinen die Quantentheoretiker nach 80 Jahren immer noch nicht so genau zu wissen ("Bild der Wissenschaft" 2004),
was sie da eigentlich berechnen, weil sie unbedingt einen Punkt, der keine Teile hat, als eine Welle zum Quadrat berechnen wollen,
mit einer Zeit, die sie mit ihren Quanten selber abgeschafft haben, siehe auch Quanten


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