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In Platons Höhle ist es finster.
Auf einem Waldweg im Hamburger Volkspark finden wir einen abgebrochenen Ast.
Zuhause untersuchen wir den Ast unter dem Mikroskop. Es sind Zellen. Mit einem
Chemiebaukasten
erkennen wir - es sind ganz normale Moleküle und Atome.
Einen klizekleinen Teil untersuchen wir dann wie in Platons Höhle tief unter der Erde
unter dem Hamburger Volkspark - bei Desy.
Und jetzt wissen wir es genau:
Die Schönheit und Vielfallt der Wälder und des
Lebens auf
der Erde kann nur Einbildung sein. Denn im Weltall besteht alles als mathemathische
Wahrscheinlichkeiten aus den Schatten der Quarks und Gluonen,
zwischen denen Photonen und Neutrinos als helle Nebel herum hüpfen.
Aus dieser Schattenwelt, fernab von Tageslicht, Naturerlebnis und Verantwortung,
erwuchs eine globale Religion - das objektive, mathematisch-physikalische Weltbild.
Siehe Text:
Platons Höhlengleichnis
und Das Fenster
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