Notizen - Gedanken über
Zahlen, zählen, rechnen - Götter, Mitte, Mathe
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Zunächst ein Zitat von Bertrand Russell (1872-1970) - Philosophie
"Die Physik ist nicht deshalb mathematisch, weil wir so viel über die physikalische Welt wissen,
sondern weil wir so wenig wissen: Wir können nur ihre mathematischen Eigenschaften entdecken."
Und noch ein Zitat. Albert Einstein (1879-1955) - Physik Nobelpreis - sagte
"Sobald Mathematik die Wirklichkeit beschreibt, ist sie falsch
und wenn Mathematik richtig ist, beschreibt sie nicht die Wirklichkeit!"
1. EIN Punkt   2. EIN Kreis   3. EIN Quadrat   4. VIER Einecken
ist wohl die einfachste geometrische Form, die wir uns vorstellen können und die jeder einfach zeichnen kann mit Zirkel und Lineal.

Die Grafik zeigt, daß Radius × Radius ein kleines Quadrat bilden
und VIER solche Quadrate zusammen ein großes Quadrat ergeben mit einem Umfang von ACHT Radien.
Der Kreis berührt das Quadrat an VIER Stellen exakt zwischen ZWEI von VIER Radien-Quadrate und teilt
zugleich das ganze Quadrat in Kreis INNEN und den VIER Einecken.

Und dabei entdecken wir etwas sehr erstaunliches.
Kreis und Quadrat und Einecken haben einen gemeinsamen Mittelpunkt, aber wir können weder vom Kreis den Umfang noch vom Quadrat die Länge der Diagonalen berechnen und damit auch nicht den Inhalt der Einecken.

Die Kreiszahl "pi" wurde mit Großrechnern auf Eintausend Milliarden Stellen nach dem Komma ausgerechnet.
Das sind 1 Billionen oder 1.000.000.000.000 Zahlen, ohne dabei eine sinnvolle Struktur zu erkennen.
Wenn wir das nachzählen und für jede Zahl nur 1 Sekunde benötigen, um sie vorzulesen, dann wären wir damit
erst in rund 31.710 Jahren fertig.
Ein Taschenrechner zeigt allerdings nicht alle Zahlen an, sondern nur 3,1415926535897932384626433832795...
Das trifft in einem Quadrat auch für die Diagonale zu, die wir nach Pythagoras ausrechnen.
In einem Quadrat sind alle Seiten gleich lang. Deshalb ist es einfach, das mit 12 + 12 = 2 nachzuprüfen. Die Diagonale ist dann einfach die Quadratwurzel aus   2 = 1,4142135623730950488016887242097... usw...
Die Quadratwurzel aus 22 + 22 = 8 ist dann = 2,8284271247461900976033774484194... usw...
Und so beginnt unsere Geometrie mit übersinnlichen Zahlen, mit Zahlen aus der Irrenanstalt oder einfach mit eingebildet Zahlen.

transzendente = übersinnliche, übernatürliche Zahlen wie die     "Kreiszahl pi"
irrationale   = vernunftwidrige, unvernünftige Zahlen wie die     "Quadratwurzel aus ZWEI"
imaginäre     = eingebildete, nicht wirkliche Zahlen wie die Einheit   "i2 = minus EINS"

Da solche Zahlen keine natürliche Begrenzung haben, bleibt unklar, mit wie vielen Nachkommastellen gerechnet werden muß, siehe   Unschärfe beim Rechnen     und der Taschenrechner zeigt dann   falsche Zahlen an

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Im Kosmos fliegen keine Zahlen herum und Zahlen fallen auch nicht vom Himmel.
Zahlen sind Symbole, die wir selber erfunden haben, um uns untereinander zu verständigen. Symbole sind genau wie Worte oder Bilder nicht die Phänomene, Vorstellungen oder Dinge selber, sondern so eine Art Geister ohne physische Substanz, die wie Brenngläser physische Kräfte fokussieren können. Oder einfach:
Ohne Kreuz — keine Kreuzzüge.

Symbole und auch Zahlenwerte sind nichts Neues. Seit archäologische Funde und Felsbilder etwa ab 2000 n.Chr. neu gedeutet werden, wissen wir, daß die Rasse der Homo sapiens bereits vor rund 40.000 Jahre schon sehr genaue Vorstellungen von den Zusammenhängen Himmel-Mensch-Erde oder von Sommer- Winteranfang mit dem Stand der Sonne usw. usw... hatten.

Symbole, Rituale und Zahlen hat es wohl in allen Kulturen vor uns gegeben. Das ist eigentlich nichts Besonderes. Auch Tiere haben sich schon immer durch zählbare Symbole und Rituale verständigt. Verständigen bedeutet, daß Symbole
für Sender und Empfänger die gleiche Bedeutung, die gleiche Wichtigkeit und die gleiche Blickrichtung haben und aus
"ich ↔ du" wird "wir → die anderen".

Ein "wir" kann es nur mit einer gemeinsamen Sprache geben, die sinnlich wahrgenommen wird und in der alles eine Bedeutung hat, von der Körpersprache bis hin zu Symbolen, Ritualen und kulturellen Moden. In den Megalithkulturen
ab etwa 4.500 v.Chr. symbolisierten Stier- und Kuhhörner Zeugungskraft und Fruchtbarkeit männlicher und weiblicher Gottheiten - im Christentum wurden daraus ein Teufel, der mit Hörner symbolisiert wurde. Und aus der indogermanische Swastika (Sanskrit: Glück, Heil) wurde nach Jahrtausenden ein Hakenkreuz der Judenvernichtung.

Das erste Buch Mose (Genesis)
"Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde." Und so hat sich in den letzten 6.000 Jahren die Bedeutung sehr vieler Symbole gewandelt oder ins Gegenteil verkehrt.

Systeme:  2 = Polar (I-Ging)   10 = Dezimal (arabisch)   12 = Duodezimal (Rom)   20 = Vigesimal (Maya)   60 = Sexagesimal (Sumer)
Symbole werden innerhalb einer Kultur nach Wichtigkeit wahrgenommen.
Fragen wir heute einen Autofahrer nach dem Schilderwald auf seinem Arbeitsweg, wird er sicherlich nur die Ampeln und Vorfahrtschilder nennen. Alle anderen Schilder hat er zwar auch gesehen, aber selten bewußt wahrgenommen. Die Bedeutung eines Symbols ergibt sich aus dem jeweiligen Kulturkreis. Das gilt genau so für Kreuz oder Hakenkreuz.   Info 2008 zu   Hakenkreuz unter:   "www.wikipedia.de/"

"Gott schuf die ganze Zahl!" Zitat des Mathematikers Kronecker und Einstein meinte "Sobald Mathematik die Wirklichkeit beschreibt,
ist sie falsch." Und für Carl Friedrich Gauß (1777-1855) war die Zahlentheorie der natürlichen ganzen Zahlen die Königin der Mathematik.

Zeichen, Zahlen und Zahlensymbole waren ursprünglich aus Schöpfungsmythen entstanden und ihre Bedeutung in Göttergeschichten verständlich gemacht und in Symbolen und Ritualen festgehalten. Damit sind heute ganze Bibliotheken gefüllt. Wenn wir uns in Details verbeißen, werden kaum Gemeinsamkeiten sichtbar. Und das ist ein Problem mit Sach- und Fachbüchern und Lexika. In den Schulen
ist es nicht anders - Fakten, Fakten, Fakten als Cantorstaub.   Info 2008 zu Cantorstaub unter:   "www.wikipedia.de/"

Die Suche Heraklit (550-480 v.Chr.) - alles fließt und ist im Wandel begriffen. Demokrit (460-370 v.Chr.) - der Raum besteht aus LEERE und unzerstörbaren Materieteilchen, den Atomen. Zenon von Elea (490-430 v.Chr.) zeigte, daß eine intellektuelle Aufteilung des Kosmos in Raum, Zeit und Bewegung von Materie zu logischen Widersprüchen führt.

Verweise:   Gründungswellen ab 4.500 v.Chr     Mystische Symbole     TV Notiz - Felsbilder     Mystik bis Mathe     Euklid

Zahlen können vom Prinzip her keine Qualität beschreiben, sondern nur Mengen, Größen, Abstände usw...

Beginnen wir mit Zahlen am Anfang einfach mit einem Anfang.
Wir gehen morgens zum Bäcker und zählen die Schritte ab: linker Fuß = 1, rechter Fuß = 2, linker Fuß = 3, rechter Fuß = 4   usw...
Schon bei diesem einfachen Beispiel erkennen wir einen Zusammenhang, hier z.B.: links = ungerade Zahlen und rechts = gerade Zahlen unabhängig davon, wie weit es bis zum Bäcker ist.

In der Schule hatte unser Lehrer gesagt, daß zählen mit Zahlen sehr wichtig ist. Als ich später selber zählen konnte, habe ich mitgezählt. Also, bei 5 Schulstunden gibt es 4 Pausen. Für 4 kurze Pausen mußten wir 5 lange Schulstunden aufpassen. Oder abgezählt:

• 1 Schulstunde   • 2 Pause   • 3 Schulstunde   • 4 Pause   • 5 Schulstunde   • 6 Pause   • 7 Schulstunde   • 8 Pause   • 9 Schulstunde  

Das Verhältnis Schulstunde zu Pause ist fünf zu vier und das Verhältnis Pause zu Schulstunde ist vier zu fünf. Da eine Schulstunde 45 Minuten dauert und die Pause nur 15 Minuten, hatten wir 225 Minuten Schulunterricht und nur 60 Minuten Pause. Und dieses Verhältnis ist dann in ganzen Zahlen gerechnet: 225 zu 60 = 15 : 4. Ganz einfach schien es mit dem Abzählen von ganzen Zahlen also gar nicht zu sein.

Und wo bleiben die Pausen eigentlich bei nur einer einzigen Schulstunde? Und dann bemerken wir:

Schulstunde = ungerade Zahlen!
Pause       = gerade Zahlen
In der Schule mußten wir deshalb das "kleine Einmaleins" lernen.
Der Lehrer belehrte uns, daß es zehn Ziffern gibt, die wir auch an den zehn Fingen unserer Hände abzählen können.
Aus Erinnerung schreibe ich diese zehn Ziffern noch einmal auf     1   2   3   4   5   6   7   8   9   10     oder abgezählt

linke Hand:     1. kleiner Finger →   2. Ringfinger  →  3. Mittelfinger →   4. Zeigefinger →   5. Daumen →
rechte Hand:   6. Daumen →          7. Zeigefinger →   8. Mittelfinger →   9. Ringfinger  →  10. kleiner Finger

Diese Zuordnung trifft natürlich nur dann zu, wenn wir beide Handflächen auf den Tisch legen und von links nach rechts zählen.
Wenn wir die linke oder die rechte Hand einzeln umdrehen oder beide Hände gleichzeitig, ergibt sich jeweils eine an der Zuordnung.
So ergeben sich folgende Möglichkeiten. Mit einer Hand gibt es zwei Möglichkeiten. Der Daumen kann nach links oder nach rechts zeigen
und mit zwei Händen gibt es vier Möglichkeiten. Die Pfeile zeigen hier jeweils die Richtungen an und senkrechte || Striche, daß es sich um zwei verschiedene Hände handelt:        D → || ← D     D → || → D     D ← || ← D     D ← || → D    


Verweise:   Zahlen aus Sumer     Schöpfung und Götter"     Wissenschaftsraub und Garten Eden    

 yin ↔ yang
0 ↔ 1  
Gene  


Die Gene
Bereits vor Jahrtausenden hatte die chinesische Philosophie
das kosmologische Grundprinzip der polaren Gegensätze erkannt und ordnete sie nach Eigenschaften mit
zwei Symbolen:     yin || yang      yin || yin     yang || yang     yang || yin

Diese Weisheiten werden dem legendären Gott-Kaiser Fuxi um 2400 v. Chr. zugeschrieben und sind im
"I-Ging, das Buch der Wandlung" festgehalten, siehe auch Literatur: I-Ging


1976 zeigt Martin Schönberger in "Verborgener Schlüssel des Lebens - Weltformel I-Ging im genetischen Code", daß die Strukturen von I-Ging mit den Genen aller Lebewesen exakt mit den zwei komplementären Basenpaaren übereinstimmen:     A || T          T || A         G || C         C || G


Als Gottfried Wilhelm Leibniz durch einen Missionar vom I-Ging und dem polaren System erfuhr, entwickelte er das binäre Zahlen- und Rechensystem mit zwei Symbolen. Um 1700 n.Chr. konnte man damit wenig anfangen, aber schon 300 Jahre später war es die Grundlage der gesamten Elektronik mit Bit (Binary Digit) und Bytes - weltweit.
NULL - EINS:       0 || 1          0 || 0          1 || 1         1 || 0


Wir sehen noch einmal auf unsere Hände und stellen erstaunt fest - das zugrunde liegende Prinzip hatten wir schon mit unseren 2 Daumen erkannt. Eigentlich erkennt das jedes Kind. Es wird nur nicht bewußt, weil es zu einfach ist und so selbstverständlich.

1 Ding   =   2 Zustände
2 Dinge   =   4 Zustände  
 
Der Kosmos funktioniert anscheinend nicht nur stetig, kontinuierlich, gleichmäßig und ohne Unterbrechung wie mit Newtons oder Einsteins Formeln, sondern auch binär, digital, diskret, diskontinuierlich, reziprok und komplementär oder als Kehrwerte.

Und das gilt reziprok für Säugetiere mit m = männlich und w = weiblich und für den Homo sapiens auch mit seiner polaren Sichtweise. M = Mystik (Erleuchtung) versucht, den Kosmos durch Meditation von INNEN heraus und P = Physik (Beleuchtung) versucht, den Kosmos von AUSSEN zu verstehen.
               m | M          m | P          w | M         w | P


Chemiker waren in der Neuzeit die Ersten,
die erkannten, daß immer nur diskrete Mengen miteinander reagieren und nannten die kleinste unteilbare Menge Atom (griechisch = unteilbar). Als Physiker dann mit Newtons Formeln die Energien berechneten, führte es zu unverständlichen Unendlichkeiten. Als Max Planck eine kleinste unteilbare Menge Energie ausgerechnet hatte, klappte es und es entstand die neue Physik - die Quantenphysik mit dem kleinsten unteilbaren Energie Quant.

siehe auch Zitate zu Newton und zur Wissenschaft   und   Quanten - kleiner geht es nicht

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Die Erde ist eine Kugel und von der Oberfläche einer Kugel aus ist die Mitte immer senkrecht nach unten.
Im Kosmos gibt es 2 × 6 Richtungen — 6 von AUSSEN bis zur MITTE + 6 von der MITTE nach AUSSEN.

vorne ↔ || ↔ hinten       oben ↔ || ↔ unten       links ↔ || ↔ rechts  

In den Megalithkulturen symbolisierten Götter die kosmische Ordnung und ihre Kräfte bestimmten den Lebensrhythmus zwischen Himmel und Erde. Die Erde war unten und weiblich und der Himmel war oben
und männlich. Schöpfungsmythen beginnen zumeist aus dem NICHTS mit 2 Kräften, die als Hauptgötter für
Erde und Himmel personifiziert wurden. Aus deren Verbindungen gingen jeweils 6 Götter und 6 Göttinnen hervor.

  Himmel männlich   ↑ EINS   ↔ |•| ↔   EINS ↓   Unterwelt weiblich    

Anmerkung zu Götterwelten:
Götter waren Symbole für die Phänomene zwischen Himmel und Erde, deren Wirken das menschliche Leben bestimmte und dann allgemein verständlich dargestellt wurden. In der Antike glaubte man sicherlich nicht an leibliche Personen, die im Himmel Orgien feierten, genau so wenig, wie die Modelle der Atome und Elektronen, Protonen und Neutronen auch nicht die kleinen bunten Bonbons bedeuten, mit denen Sachverhalte in unseren Schulbüchern anschaulich gemacht werden.
Die Mitte         Himmel   → | ←    Mensch    → | ←   Erde        
      Heraklit     → | ←    Zenon       → | ←   Demokrit

     AUSSEN   → | ←     MITTE     → | ←   INNEN     
        INNEN   → | ←     MITTE     → | ←   AUSSEN

   Elektron   → | ←      Proton     → | ←   Quark
     1. Zeitpunkt     → | ←   Zeitraum    → | ←   2. Zeitpunkt 

    1 × 100.000   gross   → | ←           1           → | ←   klein   1 / 100.000
 minus    → | ←       NULL     → | ←   plus
      1,0   → | ←     Komma     → | ←   0,1
Ø Materie - das NICHTS   → | ←     LEERE     → | ←   Mathe - Stellenwert  


Verweise:   Der eigene Horizont     nichtlokal und lokal     LEERE, Null und Zahlen     Transzendenz

Symbole der Zahlen:

Ihre ursprünglichen Bedeutungen können wir heute wohl kaum noch richtig nachempfinden.
Schädelfunde lassen darauf schließen, daß es unsere Rasse der Homo sapiens seit rund 150.000 gibt, also sehr lange vor dem Ende der letzten großen Eiszeit. Bereits vor etwa 35.000 Jahren hatten unsere Vorfahren ihre Visionen bildlich dargestellt. Inzwischen wurden weltweit wohl hunderttausende von Höhlen- und Felsbilder entdeckt, meistens an schwer zugänglichen Orten. Felsbilder kann man vermessen und fotografieren oder etwas Farbe abkratzen und beschreiben. Die Bedeutung der Bilder können wir daraus leider nicht ableiten. Info 2008 zu Felsbilder unter:   "www.wikipedia.de/"

Eine Botschaft und ihre Bedeutungen sind   n i c h t   das gleiche → wie der Empfang einer Botschaft und ihre Deutungen. Siehe hierzu Platons Höhle


Tetraktys

1
2 • 3
4

2.600 v.Chr. gründeten Sumerer,
ein Volk unbekannter Herkunft mit nicht semitischer Sprache, eine der ersten Hochkulturen nach der Eiszeit.

1 + 2 + 3     =     6     =     1 × 2 × 3
  1 + 2 + 3 + 4   →   10    ||    24     ←   1 × 2 × 3 × 4
Zahlen aus Sumer und Babylon


LEERE

1  2  3
5  6
7  8  9

2600 v.Chr. entstand am Indus (Indien - heute Pakistan) die Mohenjo-Daro und Harappa Kultur der Hindus.
Die ältesten bekannten Heiligen Schriften wurden etwa 1700 v.Chr. in Sanskrit (indogermanisch) abgefaßt.

Und von den Hindus stammen letztlich auch unsere arabischen Zahlensymbole.
Im 9.Jahrhundert wird in der arabische Literatur erstmals "indisches Rechnen mit neun Zeichen" von Mohammed ibn Musa al-Charismi (latinisiert: Algorithmus) erwähnt und im 12. Jahrhundert ins Latein übersetzt. Leere wurde aus dem Sanskrit (shunyata für LEERE) ins arabische übersetzt mit "sifr" (latinisiert: Ziffer) für Null oder nichts.   LEERE, Null und Zahlen


 
LEERE    |     9 Ziffern
(02 = 00) | (92 = 81) 
                1 geteilt durch 81 = LEERE LEERE   |    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 usw... unbegrenzt.

2600 v.Chr. entstanden die Ägäischen Hochkulturen mit Troja und Knossos,
wie sie von Homer beschrieben und rund 4.500 Jahre später von Schliemann und Evans wieder entdeckt wurden.
In einem Zeitraum von rund 400 Jahren (600-200 v.Chr.) entstand mit Thales von Milet und Pythagoras, mit Herklit, Demokrit und Zenon sowie mit Platon die griechische Philosophie, die Europa wesentlich beeinflußt hat.

  Kreis   |   Punkt   |   Sehstrahl
INNEN   |    Kreis   |   AUSSEN
 Heraklit   |   Zenon    |   Demokrit  
richtig   |   unentschieden   |   falsch

Die Mitte

Formale Denksysteme mit Axiom (griechisch: Forderung) in Logik und Mathematik gehen hauptsächlich auf Aristoteles
und Euklid zurück. Axiome sind Grundsätze, die einleuchten, aber nicht von anderen Sätzen abgeleitet werden können. Ein logisches Axiom ist z.B. der Satz vom ausgeschlossenen Dritten von Aristoteles. "Eine Aussage gilt oder gilt nicht - eine dritte Möglichkeit besteht nicht." Damit war logischerweise die Mitte weg und unentscheidbar ausgeschlossen. Ein Axiom der Geometrie von Euklid besagte: "Ein Punkt hat keine Teile."

     richtig | falsch       -       nicht unentscheidbar

1   2   3   4   5   6   7   8   9   10
102 = 100
1 geteilt durch 100 = 0,01

Etwa um 1.200 n.Chr. erhielt das christliche Abendland Kenntnis von dem mathematische Wissen und der Symbolik des Orients. Damit begann das mathematisch-physikalische Weltbild mit 0 und 9 Symbolen für
Raum und Substanz zu zählen und eine nie da gewesene Technik entstand. Gott und die Kirche wurden
dabei immer weniger benötigt. Siehe hierzu auch Dezimal - Sierpinski Fraktal im Pascal-Dreieck

Mit dem Satz des ausgeschlossenen Dritten konnten Beweise indirekt geführt werden. Das führte dann etwa ab 1600 n.Chr. zu dem heutigen gewaltigen Gedankengebäude der Mathematik mit Singularitäten und Unendlichkeiten.


Urknall
oder
Schöpfung

Für Aristoteles, 384-322 v. Chr., war die Erde der Mittelpunkt des Kosmos,
eingebettet in eine Art Kristallschalen des Sternenhimmels. Kopernikus, 1473-1543 n.Chr., verlegte die Sonne wieder in den physikalische Mittelpunkt des Sonnensystems. Hubble ,1889-1953 n.Chr., erkannte, daß der physische Himmel wesentlich größer ist als bis dahin angenommen wurde und daß sich Sternenhaufen
von uns aus gesehen entfernen.

Wenn sich nun alle Galaxien von uns aus in alle Richtungen entfernen und wir gleichzeitig aus allen Richtungen
eine Hintergrundstrahlung erhalten, dann müssen wir auch von irgend etwas ein Mittelpunkt sein, siehe auch ein
Zitat von Girondo Bruno.

Am 4 Tag der Schöpfungsgeschichte der Bibel steht: "Und Gott sprach:
Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht,
und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren;
und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten!
Und es geschah so.
Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages
und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne."
Heute weiß schon jedes Schulkind, daß sich die Erde um die Sonne dreht.
Aber bisher hat kein Schulkind dieses Phänomen wirklich erlebt oder gesehen. Tatsächlich erleben wir täglich etwas ganz anderes.
Die Sonne geht morgens im Osten auf, steht mittags am Himmel am höchsten und geht abends im Westen wieder unter. Das ist der
ganz natürliche Tagesablauf, wonach sich durch Evolution alles Leben auf der Erde angepaßt und biologisch gespeichert hat. Und das Leben auf der Erde richtet sich in erster Linie tatsächlich nach dem größere Licht der Sonne und nach den Gezeiten des kleineren Lichts des Mondes. Siehe hierzu auch eine TV Notizen Innere Uhr und Sommerzeit
xxx Notiz
Urknall - Ausdehnung = früher kleiner
Dezimalsystem ohne LEERE und ohne natürliche Größe - Singularität - 2008 Cern LHC - Suche nach der Mitte, der LEERE und einer
Vakuum Energie

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Hände sind für unser Weltbild deshalb so wichtig,
weil wir erst mit ihnen ein Gefühl erhalten für Formen und Eigenschaften von Substanz. Licht oder Mathe können kaum ein Gefühl vermitteln für hart oder weich, heiß oder kalt oder Schwere oder... oder... usw..

→ • ←


Tetraktys

1       1
2 5 3   3 5 2
4       4

In den einfachen obigen Beispielen mit den Daumen
lagen immer beide Hände auf einer Fläche parallel nebeneinander und beide Mittelfinger waren nach oben gerichtet.
Wenn wir dann eine Hand oder beide Hände um 90° zur Mitte drehen, haben wir wieder völlig neue Zuordnungen. Und wenn wir beide Handflächen wie zum Gebet gegeneinander drücken, zeigen alle zehn Finger in die gleiche Richtung. Wenn wir die Finger dann spreizen und beide Hände zur Mitte drehen, durchdringen die Finger sich im rechten Winkel. Wenn wir die Finger dann wie bei einem Gebet zusammen falten, berühren sich jeweils die Spitzen von Daumen und Zeigefinger sowie die beiden Handballen und umschließen einen leeren Raum.

Eine Hand hat 4 Finger und 1 Daumen.
Und wenn wir eine Faust bilden mit den Daumen nach INNEN umschließen 4 Finger 1 Daumen und mit dem Daumen nach AUSSEN zeigen 4 Finger und 1 Daumen reziproke Richtungen an.


→ || ←

von-bis-einschl

Wir sehen uns die zehn Symbole der Dezimalzahlen noch einmal an.
Zwischen zwei Ziffern ist immer eine || Lücke, die bei der üblichen Zählerei sehr unterschiedlich oder auch gar nicht berücksichtigt wird.

Das Dezimalsystem beginnt mit dem Symbol EINS und nach dem 9. Symbol beginnt das 10. Symbol
wieder mit dem Symbol EINS. Das Symbol für NULL wird im Dezimalsystem erst an 11. Stelle vergeben.

Das Dezimalsystem
hat kein Symbol für "zehn" und keine natürliche LEERE oder Mitte, keine natürlichen Grenzen und keinen Bezug zur Physik oder Metaphysik (griechisch: das, was hinter der Natur steht) Werten. Dadurch können Singularitäten, Unendlichkeiten und Parallel Universen konstruiert werden.


 
Unser erstes Beispiel "•Schulstunde•Pause" beginnt mit Schulstunde - warum eigentlich nicht mit Pause?
In Pausen findet kein Unterricht statt und für Unterricht ergibt sich somit eine andere Reihenfolge. Im wirklichen Leben beginnt die Reihe ja vor der Schulzeit mit NULL und endet nach der Schulzeit mit NULL. Mit dieser Sicht
der Dinge steht die Schulzeit nicht irgendwo isoliert im Raum, sondern wird eingebettet in die Kultur der Zeit und
in die Lebenszeit jedes einzelnen Menschen.
Schulstunde nein = NULL
Schulstunde ja   = fortlaufende Zahlen!
Schulen (griechisch: schole - "Freisein von Geschäften", lateinisch: schola - Vorlesung, Lehrstätte) sind nichts Neues.
Neu ist die staatlich geregelte allgemeine Schulpflicht, in Preußen ab 1717 n.Chr., im Deutschen Reich ab 1871.
Was gelehrt wird, bestimmt der Kaiser,König, Landesfürst, Diktator oder Kultusminister des jeweiligen Landes.
Oder einfach: in Persien, China oder Texas wird eine andere Weltgeschichte gelehrt als in Deutschland. Und die zugrunde liegende Denkrichtung werden von wesentlich älteren Schriften der Religionen beeinflußt wie Thora, Bibel und Koran. Sie bestimmen weitgehend, wonach gesucht wird und damit, was gefunden wird.
Kopernikus und Galilei oder Descartes und Newton usw. waren Gottgläubige Christen.
Sie glaubten an Gottes Allmacht und versuchten, Gottes Schöpfung intellektuell zu verstehen und mit Zahlen zu beschreiben. Gottes Wirken wurde dadurch zum mathematisch-physikalischen Konstruktionprinzip des Kosmos und die Weisheiten der Mystik und Genesis verloren an Bedeutung. Das wußten schon die Sumerer und Babylonier und als Turmbau zu Babel wurde es in der Bibel übernommen (1 Mose 11:7)
"Laßt uns hernieder fahren und ihre Sprache verwirren, daß keiner des anderen Sprache verstehe".

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Sprache und Zahlen:

Zahlen der Natur
sind Wirkung

nichtlokal
nichtlinear

Zahlen der Technik
sind Wirkung

lokal
linear

Der Wandel von Natur (nichtlokal) zur Technik (lokal)
Seit etwa 100 Millionen Jahren gibt es Bienen. Bienen teilen ihren Kolleginnen sehr präzise die Entdeckung einer Futterquelle mit: die Art, die Menge sowie Entfernung, Richtung und Winkel zum Sonnenstand usw... Wir haben nicht die gleichen Sinne und können ihre Sprache daher nicht verstehen, sondern nur intuitiv die Bedeutungen
ihrer Rituale erkennen. Heute beschreiben wir das Geschehen mit unseren eigenen Zahlensymbolen als Schwänzeltanz mit Rhythmus pro Sekunde für Entfernung im Meter usw...
Das sind alles Dinge, die eine Biene gar nicht kennt.
Und es klappt trotzdem.

Stellen wir uns die Sache umgekehrt vor.
Ein Zugvogel erklärt einem Flugkapitän, wie er mit seinem A380 Flieger von Hamburg nach Peking fliegen muß.
"starten - Winkel zu den Magnetlinien suchen - links an Rügen vorbei - immer gerade aus - nach 7.515 km landen"

Eine Küstenseeschwalbe fliegt von ihrem Bauplatz in der Arktis bis in die Antarktis und zurück – eine Strecke
von über 30.060 Kilometern. Das wäre eine Strecke von 2 × Peking hin und zurück oder   4 × 7.515 km = 30.060 km. Dabei landet sie wieder genau dort, wo sie vor einem halben Jahr gestartet war. Zugvögel haben ohne Zahlen oder Mathe ein Wissen, das Flugkapitäne wohl nie erwerben können.

Diese Beispiele deuten an, daß die Natur irgendwie anders rechnet,
als unser Lehrer uns das erklärt hat. Millionen von Zugvögel fliegen seit Millionen Jahren auf der Erde herum und haben keinen Müll hinterlassen. Dagegen hinterläßt so ein A380 Flieger von Hamburg nach Peking in der Luft tonnenweise Dreck und am Boden tonnenweise Müll. Das können wir natürlich gar nicht berechnen.
Tatsächlich wissen wir ja noch nicht einmal, wie viel fruchtbarer Ackerboden für diese Fliegerei
weltweit für Landebahnen und Zubringer vernichtet wurde.
Die Natur weiß das - die Evolution auch!

Richtung

Der Mensch ist ein Säugetier und als Bodenkriecher
richten wir uns üblicherweise nach 4 Himmelsrichtungen: Nord • Süd und Ost • West.

Aber schon lange vor der Schulzeit lernen wir beim Spielen, daß sich Richtungen wie links-rechts, vorne-hinten
auf der Ebene von den beiden Richtungen hoch↔runter im Raum doch sehr unterscheiden. Die ganz natürliche Richtung nach "unten" ist für uns immer der Erdmittelpunkt. Weiter geht es nicht. Ab dort geht es wieder aufwärts.
Im Gegensatz zu Mücken, Bienen oder Vögel können wir nicht fliegen, sondern uns nur auf dem Boden bewegen. Und das hat mit Sicherheit auch unser Denken und unsere Kulturen geprägt.

Fledermäuse und Delphine sind Säugetiere, aber keine Bodenkriecher.
Deshalb haben sie andere Lebensräume und damit auch völlig andere Sinne, mit denen sie sich in ihrer Welt zurecht finden.

xxx Notiz Homoniden
Evolution - Rückkopplung

Kristall Substanz anlagern - Zelle Substanz Kreislauf
Homo sapiens - 150.000 Jahre
Felsbilder - 40.000 Jahre
Aboridgines vor 40.000 Jahren
Neandertaler vor rund 25.000 Jahren ausgestorben

xxx Notiz Symbole
xxx
Sumer: Kreis: 6×10×6 = 360°
Indien: Leere und 9 Ziffern
China: yin-yang polar
Griechenland: Sehstrahl und Punkt ohne Teile (Schnittpunkte)

Info 2008 zu Felsbilder unter:   "www.wikipedia.de/"


Unschärfe
Garten Eden
Primzahlen
xxx Notiz Physik und Mathe = Maße → ↑ ←
xxx Notiz Glaube ist nicht Wissen - Sprachverwirrung - wie bei der NULL
 
x
Beispiel: Dezimal
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Quadrat:    10 × 10 = 100
begrenzt:   1 : 100 = 0,01

siehe hierzu auch: Taschenrechner

xxx

Verweise:   Dimensionen

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