Unsere mathematisch-physikalischen Gesetze scheinen nicht auszureichen,-
um alle komplexen Strukturen zu verstehen. Das haben natürlich auch die Großen Denker und
Forscher der Wissenschaft erkannt.
Ihnen wurde oft gegen Ende ihrer Forschungen klar, daß wir mit Mathe und Experimenten nur das
AUSSEN beschreiben können und
daß die Physik keine klare Vorstellung davon hat, was Raum ist und was Bewußtsein und auch
nicht, wo die Konstanten herkommen.
Zunächst ein Zitat zum Bewußtsein (leider ist mir die Quelle nicht
mehr bekannt)-
"Alle unsere komplizierten Formeln können nicht darüber hinweg täuschen,
daß uns derzeit ein grundsätzliches Verständnis dafür fehlt, wie Sinneseindrücke
mental in ein größeres Ganzes
eingegliedert werden und wie die motoriche Steuerung des Körpers mit unseren
Erfahrungen, dem Nachdenken darüber, wie unsere Erwartungen, unseren Entscheidungen
und unseren Handlungen zusammenhängen."
Bild der Wissenschaft - 1. Ausgabe 2008
- "Die Zeit ist eine Illusion. In der Ewigkeit ist alles auf einmal da."
Meister Eckhart (1260-1327) Mystiker und Theologe
- "Die Seele ist in Gott und Gott ist in uns. Wir beide sind EINS."
"Zeit ist in einem Nun enthalten. In Gott ist sie gegenwärtig."
Siehe auch
TV-Notiz: Löcher im Netz
Weitere Zitate von: - Aborigines, Anaxagoras, Augustinus, Binnig,
Bohm, Bohr, Bruno, Buddha, Capra, Dethlefsen und Dahlke, Einstein, Feynman, Goethe,
Hawking, Heisenberg, Helmholz, Jeans, Keynes, Kronecker, Lao-tse,
Lovelock, Newton (Goethe, Hawking, Keynes, Locke), Pauli, Planck, Prigogine,
Russel, Tsai, Zajonc
(Suchen mit Taste: "Strg"+"F")
- Aborigines - aus dem Buch Traumfänger von
Marlo Morgan
Das Verständnis der "Veränderten" (Weiße Rasse) ist begrenzt, weil sie Zeit nur in
bezug auf sich selber messen. Alles, was über ihr "Heute" hinaus geht, ist ihnen
unbegreiflich, und so zerstören sie ihre eigene Lebensgrundlage ohne Rücksicht auf
morgen.
-
Anaxagoras (griechischer Philosoph 500-448 v.Chr.) - schrieb bereits vor
2.500 Jahren:
"Die Saat des Lebens gehört zum Kosmos. Es schlägt überall
Wurzeln, sobald die Bedingungen günstig sind"
- Augustinus (354-430) - Kirchenlehrer und Heiliger
Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir
von der Natur wissen
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- Gerd Binnig - Physik Nobelpreis 1986
• "Der Raum, wie wir ihn erfahren, ist symmetrisch. Wenn ich z.B. einen
Gegenstand im Raum drehe oder in einen ganz
anderen Raumbereich unseres Universums bewegen, so bleiben doch die
Eigenschaften des Gegenstandes gleich.
Aus diesen Symmetrien ergeben sich Naturgesetze, indem sich z.B.
Teilchen gemäß diesen Symmetrien verhalten.
Diese Teilchen schlüpfen sozusagen in die Symmetrien hinein, die
durch den Raum schon gegeben sind.
- Niels Bohr (1885-1962) - Physik Nobelpreis
• "Der Verstand kann nicht voranschreiten, ohne sich entlang einer gewissen
Linie zu bewegen, aber bevor er dieser Linie
folgt, muß er sie sich schon vorweg gedacht haben. Also
hat man jeden Gedanken immer schon gedacht, bevor man ihn
denkt. Jeder Gedanke, der nur eine Minutenarbeit zu sein scheint,
setzt ja dermaßen eine ganze Ewigkeit voraus.
Und das könnte mich schier verrückt machen. Wie könnte da
irgendein Gedanke entstehen, wo er doch schon immer
dagewesen sein muß, bevor er erst einmal wird?"
• "Das Gegenteil einer richtigen Behauptung ist eine falsche Behauptung,
aber das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann wieder eine tiefe
Wahrheit sein."
• "Um zur Lehre der Atomphysik eine Parallele zu finden...
müssen wir uns den erkenntnistheoretischen Problemen zuwenden, mit
denen sich bereits Denker wie Buddha und
Lao-tzu auseinandersetzten, wenn wir einen Ausgleich
schaffen wollen zwischen unserer Position als Zuschauer
und als Akteur im großen Drama des Daseins."
- David Bohm (1917-1992) - Physik
"Verfolgt man eine besondere absolute Vorstellung bis zu dem, was ihre logische
Schlußfolgerung zu sein scheint, dann stellt sich heraus, daß sie mit ihrem
Gegenteil identisch ist - weshalb der ganze Dualismus zusammenfällt, wie Hegel
herausgefunden hat.
Die Vernunft zeigt uns zunächst, daß Gegensätze ineinander übergehen; dann erkennt
man, daß der eine Gegensatz den anderen reflektiert, und schließlich stellt sich
heraus, daß sie miteiander identisch sind - überhaupt nicht wirklich unterschieden.
Man mag die Gegensätze zunächst als unabhängig behandeln, doch wird sich
herausstellen, daß jeder das Prinzip der Bewegung des anderen ist."
- Girondo Bruno (1600 in Rom als Ketzer verbrannt) - Dominikaner und
Philosoph
"Wenn der Punkt nicht vom Körper, der Mittelpunkt nicht vom Umfang, das Endliche
nicht vom Unendlichen und das Größte nicht vom Kleinsten verschieden ist: So
können wir mit Sicherheit behaupten, daß das Universum ganz Centrum und das Centrum
des Universums überall ist."
- Buddha (560-480 v.Chr.)
"Bei der Suche nach Wahrheit gibt es gewisse Fragen, die nicht wichtig sind.
Aus welchem Stoff ist das Weltall gemacht? Ist die Welt ewig? Hat das Weltall
Grenzen?
Wenn ein Mensch seine Suche und Übung der Erleuchtung aufschieben müsste, bis
solche Fragen gelöst sind, würde er sterben, bevor er den rechten Weg gefunden
hätte.
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- Fritjof Capra - Physiker
• "Die Naturwissenschaftler kennen die Zweige des Baumes des Wissens, aber
nicht seine Wurzeln.
  Mystiker kennen die Wurzeln des Baumes des Wissens, aber nicht seine
Zweige.   Die Naturwissenschaft ist nicht auf die Mystik angewiesen
und die Mystik nicht auf die Naturwissenschaft
- doch die Menschheit kann auf keine der beiden verzichten."
• "... Erfahrungen, daß die Grundtheorien und Modelle der modernen Physik zu
einer Weltanschauung führen, die innerlich   stimmig ist und mit den
Anschauungen der östlichen Mystik vollkommen harmoniert. Für diejenigen, die diese
Harmonie   erfahren haben, gibt es keinen Zweifel an der Bedeutung
der Parallelen zwischen der Weltanschauung der Physiker und   der
Mystiker."
• Bells Theorem demonstriert, das alle Teile von einander abhängig und
untrennbar sind.
  Das hat schon vor Hunderten von Jahren der buddhistische Weise
Nagarjuna so formuliert:
• "Dinge leiten ihre Natur und ihr Sein von gegenseitiger Abhängigkeit her und
sind nichts in sich selbst."
- Francis Harry Compton Crick (1916...) - Nobelpreis der Physiologie -
Medizin
Man ist der Ansicht, daß alle Moleküle in unserem Körper, mit Ausnahme der
DNS, innerhalb von Tagen, Wochen oder höchstens einigen Monaten ausgetauscht
werden. Wie kann das Gedächtnis dann im Gehirn gespeichert werden, so daß seine
Spuren relativ immun gegen den
molekularen Austausch sind?
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- Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke in ihrem Buch "Krankheit als
Weg"
• "Der Körper ist niemals krank oder gesund, da in ihm lediglich die
Informationen des
Bewußtseins zum Ausdruck kommen.
Der Körper tut nichts aus sich selbst heraus, wovon sich
jeder durch die Betrachtung einer Leiche selbst überzeugen
kann."
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- Albert Einstein (1879-1955) - Physik Nobelpreis
• "Gott würfelt nicht."
• "Sobald Mathematik die Wirklichkeit beschreibt, ist sie
falsch und wenn Mathematik richtig ist, beschreibt sie nicht die
Wirklichkeit!"
• "Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne
Naturwissenschaft ist blind."
• "Den Rest meines Lebens werde ich darüber nachdenken, was
Licht ist!" (im Jahr 1917)
• "Fünfzig Jahre intensiven Nachdenkens haben mich der Antwort
"Was ist Licht?" nicht näher gebracht.
Natürlich bildet sich heute jeder Wicht
ein, er wisse die Antwort. Doch da täuscht er sich." (im Jahr 1951)
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- Michael Faraday (1791-1867 - Physik)
• "Man sollte sich das Feld eines Körpers vorstellen,
das seinen magnetischen, elektrischen und schwerkraftmäßigen
Einfluß direkt bis zum Ende des Weltraums ausübt."
- Richard P. Feynman (1918-1988) - Nobelpreis,
Quantenphysik
• "Es ist nicht so, daß ein Teilchen dem Weg der kleinsten Wirkung
folgt;
es riecht vielmehr alle Wege in der Nachbarschaft und wählt dann
denjenigen mit der kleinsten Wirkung aus"
• So einfach, daß auch ein Erstsemester es kappiert, konnte ich es
nicht darstellen.
Das heißt, wir verstehen es nicht wirklich.
• "Deshalb werden wir uns nicht mit der Frage beschäftigen, warum
sich die Natur so verhält, wie sie es tut.
Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären könnten."
• Die Renormierung dürfte von den Mathematikern wohl kaum für voll
genommen werden. Aber wie dem auch sei, fest steht
jedenfalls, daß wir bis heute keinen guten mathematischen Weg für die
Beschreibung der Theorie der Quantenelektrodynamik
kennen: Wir brauchen viel zu viele Worte, um damit die Beziehungen
zwischen "n" und "j" und "m" und "e" zu erfassen.
• "Andererseits glaube ich mit Sicherheit sagen zu können, daß
niemand die Quantenmechanik versteht."
• "Das nächste große Erwachen des menschlichen Geistes könnte
durchaus eine Methode hervorbringen,
den qualitativen Inhalt der Gleichungen zu verstehen.
Heute können wir es nicht.
Heute können wir nicht verstehen, daß die
Strömungsgleichungen des Wassers so etwas enthalten wie
die spiralige Struktur der Turbulenz, die man zwischen
rotierenden Zylindern beobachtet, heute können wir nicht
verstehen, ob Schrödingers Gleichungen
Frösche, Komponisten oder Moral enthält - oder sie nicht enthält."
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- Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - Naturforscher und
Dichter
• "Alles wirklich Große ist einfach."
• "Die Mathematiker sind eine Art Franzosen: redet man zu ihnen,
so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsbald
etwas ganz anderes."
• "Der denkende Mensch irrt besonders, wenn er sich nach Ursache und
Wirkung erkundigt: sie beide zusammen machen das unteilbare
Phänomen."
• "Das Höchste wäre: zu begreifen, daß alles Faktische schon Theorie
ist. Die Bläue des Himmels offenbart uns das Grundgesetz der
Chromatik. Man suche nur nichts hinter den Phänomenen; sie selbst sind die
Lehre."
• "Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen
tierischen Hülfsorganen ruft sich das Licht sein Organ
hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am
Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äußeren entgegen
trete."
• Goethe nannte das Prinzip als - "einander gegenüber gestellten und
sich gleichsam in einander abspiegelnden Gebilde".
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- Stephen W. Hawking (1942- ) - Physik
• "Die übliche Methode, nach der die Wissenschaft sich ein
mathematisches Modell konstruiert, kann die Frage, warum es
ein Universum geben muß, welches das Modell beschreibt, nicht beantworten."
• "In der Praxis sind jedoch die Berechnungen bei Systemen, die mehr
als einige wenige Elektronen enthalten,
so kompliziert, daß wir sie nicht mehr durchführen können."
• "Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung
dreier Körper in Newtons Gravitationstheorie finden und
die Schwierigkeiten wachsen mit der
Zahl der Körper und der Komplexität der Theorie."
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- Werner Heisenberg (1901-1976) - Physik Nobelpreis
• "Die Probleme der Sprache sind hier doch sehr ernsthafter Natur.
Wir wollen in irgendeiner Weise über die Struktur eines Atoms sprechen...
Aber wir können in der gewöhnlichen Sprache nicht über die Atome
selber reden.
- Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholz (1821-1894) - Physiologe und
Physiker
"Falls alle unsere Versuche fehlschlagen, die Erzeugung von Organismen aus
lebloser Materie zu begründen, scheint es mir ein korrektes Verfahren, die
Frage aufzuwerfen, ob das Leben jemals entstanden, oder ob es nicht
vielmehr so alt wie die Materie selber ist und ob nicht die Saat von einem
Planeten zum anderen übertragen wurde, um sich überall dort zu entwickeln,
wo sie auf fruchtbaren Boden fiel."
Anaxagoras (griechischer Philosoph 500-448 v.Chr.) - schrieb bereits vor
2.500 Jahren: "Die Saat des Lebens gehört zum Kosmos. Es schlägt
überall Wurzeln, sobald die Bedingungen günstig sind"
- Sir James Jeans (1877-1946) - Physik
"Das Universum beginnt mehr einem großartigen Gedanken als einer Maschine
ähnlich zu werden."
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- C. G. Jung (1875-1961) - Psychologe und Psychiater
• "Je mehr das äußere Objekt fesselt, je mehr vergißt man, daß mit
der Differenzierung unsere Beziehungen zur Natur eine solche Beziehung
zum Geiste Hand in Hand gehen sollte, um das nötige Gleichgewicht zu
schaffen. Steht dem äußeren Objekt nicht das innere gegenüber, so
entsteht ein hemmungsloser Materialismus, gekoppelt mit wahnhafter
Selbstüberhebung oder einer Auslöschung der autonomen Persönlichkeit, was
sowieso das Ideal des totalitären Massenstaates ist."
• Solange Religion nur Glaube und äußere und die religiöse Funktion
nicht eine Erfahrung der eigenen Seele ist, so ist nichts Gründliches
geschehen. Es muß noch verstanden werden, daß das "mysterium magnum" nicht
nur an sich nur vorhanden, sondern auch vornehmlich in der menschlichen
Seele begründet ist. Wer das icht aus Erfahrung weiß, der mag ein
Hochgelehrter der Theologie sein; aber von Religion hat er keine Ahnung
und noch weniger von Menschererziehung.
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- Leopold Kronecker (1823-1891) - Mathematik
• "Gott schuf die ganze Zahl - Alles andere ist Menschenwerk."
• "Alle Ergebnisse der tiefgründigsten mathematischen Forschung
müssen sich letzten Endes in einfachen Eigenschaften
der ganzen Zahl ausdrücken lassen."
- Lao-tse (ca. 6. Jahrhundert v.Chr.)
• "Der rechte Weg schafft das Eine,
Das Eine schafft die Zwei,
Die Zwei schafft die Drei:
die Drei aber schafft die abertausend Geschöpfe."
• "Das SEIN und das NICHTS
durchdringen sich ohne Unterlaß!
Die Welt der abertausend Geschöpfe lebt vom Sein,
das Sein lebt vom Nichts."
- Lovelock (Das Gaia-Prinzip)
• "Lebende Systeme sind in dem Sinn offenen Systeme, als sie Energie
und Materie aufnehmen und abgeben.
Theoretisch sind sie offen bis zu den Grenzen des Universums. Aber
sie sind auch eingebunden in eine Ordnung
innerer Abgrenzungen."
• "Wenn man sich im Weltraum der Erde zubewegt, bemerkt man als
erstes die atmosphärische Gashülle, die Gaia
umschließt; danach die Grenzen eines Ökosystems, eines Waldes zum
Beispiel; schließlich die Haut von Lebewesen
oder die Rinde von Bäumen. Weiter innen gibt es Zellmembranen und
zu Guterletzt den Zellkern und seine DNS."
• "Wenn man Leben als ein sich selbst gestaltendes System definiert,
das durch eine aktiv erhaltene, niedrige Entropie
gekennzeichnet ist, dann lebt auch alles, was sich innerhalb
der genannten Abrenzungen befindet."
• "Mir ist eine seltsame Ähnlichkeit aufgefallen zwischen den
chaotischen Attraktoren und den anderen
"Bewohnern" der imaginären Welt mathematischer Konstrukte
einerseits und den Dämonen älterer Religionen andererseits.
Es ist eine tiefgreifende Verwandschaft, die ihre Wurzeln in der
Krankheit sucht, nicht in der Gesundheit, im Mangel, und
nicht in der Fülle, im Sturm, nicht in der Ruhe."
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- Sir Isaak Newton (1643-1727)
- Astologie, Alchemie, Esoterik, Zahlenmystik und Mathe
• "Eine theoretische Erklärung für diese Eigenschaft der Schwere habe ich aus den
Naturerscheinungen nicht ableiten können,
und bloße Hypothesen denke ich mir nicht aus."
Anmerkung: Seitdem rechnen wir mit einer Schwerkraft
G im Radiusquadrat und niemand weiß so richtig, warum das so ist.
Das Wesen der Gravitation ist bis heute noch nicht endgültig geklärt - steht im
Discovery Lexikon. Auf der CD von Brockhaus oder der Encarta Enzyklopädie
DVD 2004 ist es ähnlich umschrieben.
• "Ich weiß nicht, wie mich die Welt einst sehen wird. Was mich betrifft, so
komme ich mir vor wie ein kleiner Junge,
der am Strand spielt und ab und zu einen Stein oder eine Muschel
findet, die schöner als die gewöhnlichen sind,
während der große Ozean der Wahrheit unentdeckt vor mir liegt."
- Anmerkung: Newton schuf ein mechanische Weltbild, nach dem er
wahrscheinlich gar nicht gesucht hatte.
Seine Umwelt hatte nur seine mathematisch-physikalischen Erkenntnisse übernommen
und konnte mit seinen spirituellen und mystischen (geheimnisvoll, dunkel)
Vorstellungen nichts anfangen.
Notiz aus Wikipedia: Newton hat für sich einen alchemischen Index mit 100
Autoren, 150 Schriften und 5000 Seitenverweisen unter 900 Stichworten
angelegt.
Über Newton schrieb Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) -
Naturforscher und Dichter-
Aber wie verwundert war ich, als die durchs Prisma angeschaute weiße Wand nach wie
vor weiß blieb,
daß nur da, wo ein Dunkles daran stieß, sich eine mehr oder
weniger entschiedene Farbe zeigte, daß zuletzt die Fensterstäbe am
allerlebhaftesten farbig erschienen, indessen am lichtgrauen Himmel draußen keine
Spur von Färbung zu sehen war.
Es bedurfte keiner langen Überlegung, so erkannt ich, daß eine Grenze notwendig
sei, um Farben hervorzubringen, und ich sprach wie durch einen Instinkt sogleich
vor mich laut aus, daß die Newtonsche Lehre falsch sei.
Über Newton schrieb Stephen W. Hawking (1942- ) in
"Eine kurze Geschichte der Zeit"-
• "Newton war kein angenehmer Mensch. Berüchtigt wegen seiner gestörten
Beziehngen zu anderen
Wissenschaftlern, brachte er den größten
Teil seines späteren Lebens in erbittertem Streit zu."
• "Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung dreier
Körper in Newtons Gravitationstheorie finden und die
Schwierigkeiten wachsen mit der Zahl der Körper und der
Komplexität der Theorie."
Über Newton schrieb Lord Keynes - (Keynes entdeckte Newtons
Alchemie-Manuscripte. Sie wurden 1936 verkauft. Es waren 121 Pakete)
"Newton war nicht der erste Mann des Jahrhunderts der Vernunft, er war der
letzte des Zeitalters der Magier, der letzte Babylonier und Sumer, der letzte
große Geist, der die Welt des Sichtbaren und des Geistes mit den selben Augen
durchdrang wie diejenigen, die vor etwas weniger als zweitausend Jahren gegonnen
hatten, unser intellektuelles Erbe zu schaffen...
Er betrachtete das Universum als ein Geheimtext, den der Allmächtige hinterlassen
hat."
Über Newton schrieb John Locke (Philosoph, 1632-1704)-
".. daß sich in der Theologie und der Kenntnis der Heiligen Schrift kaum einer mit
Newton messen konnte. Nichts bereitete ihm größere Freude, als daß sein
naturwissenschaftliches Werk dazu diente, den Glauben an ein göttliches Wesen zu
stärken.
Physik war für ihn "Betrachtung Gottes auf Grund der sich vollziehenden
Erscheinungen".
Notiz: Newton erfand die Infinitesimalrechnung, die Lichtkugeln
(Kopuskel), die mathematische Gravitationskraft und rechnete anhand der Bibel das
Datum der Schöpfung auf das Jahr mit 3.998 v.Chr. aus.
Anmerkung:
Newtons Mathe führte anscheinend nur bis zur Physik der toten Dinge und nicht zur
Erleuchtung, um den Geheimtext des Allmächtige zu lesen.
Vielleicht war Newton zum Ende seines Lebens deshalb so gnadderich, weil niemand
verstand, was er eigentlich suchte und was er überhaupt sagen wollte. Daß
Newton sich zu 90% mit Okkultismus (lateinisch occultum: das Geheimnisvolle, das
Verborgene) beschäftigte, wird bis heute in Lexika nicht erwähnt und in den
Schulen nicht gelehrt.
zurück letzte
Seite
-
- Wolfgang Pauli (1900-1958) - Physik Nobelpreis
"Bei der Entwicklung wissenschaftlicher Ideen ist jedes Verstehen ein
langwieriger Prozess, der schon lange vor der rationalen
Formulierbarkeit des Bewußtseinsinhalts durch Prozesse im Unterbewußtsein
eingeleitet wird. Als anordnende Organisatoren
funktionieren die Archetypen als eben die gesuchte Brücke zwischen den
Sinneswahrnehmungen und den Ideen und sind
demnach auch eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung einer
naturwissenschaftlichen Idee."
- Max Planck (1858-1947) - Physik Nobelpreis
• "Die Wissenschaft kann die letzten Rätsel der Natur nicht lösen.
Und das ist so, weil wir letztlich selbst ein Teil des Rätsels sind,
das wir zu lösen versuchen."
• "Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht
nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen
in Schwingungen versetzt und sie zu winzigen Sonnensystemendes
Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall
weder eine intelligente noch eine ewige Kraft an sich gibt, müssen
wir hinter dieser Kraft einen bewussten, einen intelligenten
Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie."
- Henri Poincaré, (1854-1912) Mathematiker und Astronom
   
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- Axiome sind verkleidete Definitionen der Objekte, von denen sie handeln.
- Der allgemeine Begriff der Gruppe ist in unserem Geist zumindes potentiell bereits
vorhanden. Er drängt sich uns förmlich auf,
nicht als eine Form der
sinnlichen Wahrnehmung, sondern als eine Form des verstandesmäßigen Begreifens.
- Sein eigenes Gedächtnis, sagte er, ist schlecht.
"Warum verläßt es mich dann bei schwierigen mathematischen Überlegungen nicht, bei denen
die meisten Schachspieler verloren wären.
Weil es offenbar vom allgemeinen Gang der Überlegungen geleitet wird. Ein mathematischer
Beweis ist nicht einfach ein
Nebeneinanderstellen von logischen Urteilen; die Urteile sind in einer bestimmten
Reihenfolge angeordnet, und diese ist wichtiger als die einzelnen
Elemente. Wenn man die Intuition über diese Reihenfolge hat, ist das Gedächtnis entlastet,
denn jedes Urteil wird automatisch seinen richtigen Platz einnehmen."
- Ilya Prigogine (1917-) Nobelpreis für Chemie
• "Ich war gewissermaßen Gefangener der linearen Nichtgleichgewichtstheorie,
weil die Systeme in der Nähe des Gleichgewichts mathematisch
mit Hilfe linearen Näherungen beschrieben wurden. "
• "Disipative Strukturen aber sind Wesen aus einer nichtlinearen
Welt, und zu der Zeit, als ich sie untersuchte,
gab es noch wenig wissenschaftliches Interesse an Nichtlinearität."
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- Bertrand Russell (1872-1970) - Philosophie
"Die Physik ist nicht deshalb mathematisch, weil wir so viel über die
physikalische Welt wissen, sondern weil wir so
wenig wissen: Wir können nur ihre mathematischen Eigenschaften
entdecken."
- Chang Tsai - China
"Wenn sich das Ch'i verdichtet, -
wird seine Sichtbarkeit augenscheinlich,
so daß es dann die Formen der Dinge gibt.
Wenn es sich verdünnt, - ist seine Sichtbarkeit nicht mehr
augenscheinlich,
und es gibt keine Formen.
Kann man bei einer Verdichtung - etwas anderes sagen, als daß es zeitweilig ist?
Aber kann man bei einer Zerstreuung - vorschnell sagen, daß es dann nicht
existiert?"
- Arthur Zajonc
Die Mehrheit der Physiker verzichtet einfach darauf, sich mit der Bedeutung
ihrer Quantenberechnungen auseinander zu setzen.
Sie lassen sich auch nicht durch die Konsequenzen der quantenmechanischen
Grundexperimente beunruhigen. Die Wissenschaft hat für sie nicht mit Wahrheit
oder Sinn zu tun, sondern mit Vorhersagen und Kontrolle: Sie ist ein Instrument.
Hier wird aus dem wissenschaftlichen Hochmut der 19. Jahrhunderts der
Zynismus des 20.- Wir haben Macht, und das genügt uns; auf wirkliche Erkenntnis
können wir ganz verzichten.
Literatur
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