Das SEIN und das NICHTS durchdringen sich ohne Unterlaß!
Die Welt der abertausend Geschöpfe lebt vom Sein,
das Sein lebt vom Nichts.
            (Lao-tse - 6. Jahrhundert v.Chr.)

Wenn sich das Ch'i verdichtet,
wird seine Sichtbarkeit augenscheinlich,
so daß es dann die Formen der Dinge gibt.
Wenn es sich verdünnt,
ist seine Sichtbarkeit nicht mehr augenscheinlich,
und es gibt keine Formen.
Kann man bei einer Verdichtung
etwas anderes sagen, als daß es zeitweilig ist?
Aber kann man bei einer Zerstreuung
vorschnell sagen, daß es dann nicht existiert?
        (Gedanken von Chang Tsai - China)

Wir können Materie als den Bereich des Raumes betrachten,
in dem das Feld extrem dicht ist. In dieser neuen Physik
ist kein Platz für beides, Feld und Materie, denn das Feld
ist das einzig reale.
            (Albert Einstein 20. Jahrhundert n.Chr.)

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