Der Kosmos hört Beethoven.
Ludwig van Beethoven (1770-1827) war schon taub, als er die 9. Sinfonie komponierte. Gehört hat er sie also nie! Beethoven selbst soll dazu gesagt haben, daß er ein so überwältigendes himmlisches Erlebnis hatte, wovon die 9. Sinfonie nur ein schwacher Abglanz ist.

Ohne Gehör sind Töne sinnlos, und ...   die Naturwissenschaft kann die 9. Sinfonie objektiv nur mathematisch-physikalisch beschreiben.

  • Beethoven hat physikalisch nichts gehört und nur unhörbare Symbole gemacht - als Noten
  • Symbole oder Noten sind auf Papier und man kann sie nicht physikalisch hören
  • Orchester machen hörbare Geräusche und unhörbare Pausen - also einen Rhythmus
  • Geräusche ändern den Luftdruck und machen Schallwellen, die den ganzen Raum ausfüllen
  • Schallwellen können mit einem Mikrophon in elektromagnetische Impulse umgewandelt, weiter geleitet oder gespeichert werden als • Rillen auf Schallplatten • Magnetpunkte auf Festplatten • Löcher auf Lochstreifen, CDs, DVDs usw... und natürlich als Radiowellen
  • Strom in den Leitungen wird moduliert und setzt die Membran von Musikboxen in Schwingung
  • Der Rhythmus ist im Raum - in Gehirnen, Kleidung und Gardinen und nicht nur in den Boxen.
  • Gehirn und Körperzellen schwingen mit und wir hören "Freu-de schö-ner Göt-ter-fun-ken... ".
Seit 1920 werden vom deutschen Rundfunk
elektro-magnetische Wellen ausgestrahlt. Beethovens 9. Sinfonie ist also inzwischen 90 Lichtjahre weit in den Weltraum vorgedrungen.
Wenn Kosmobiologen mit ihrem Seti Projekt einen Rhythmus aus Silben  1 2 3 4 5 6 7 8,   9 10 11 12 13 14 15 •, empfangen, können sie ziemlich sicher sein, daß Außerirdische keine Walzermusik machen, mit   1 2 3,   1 2 3,   1 2 3,
sondern möglicherweise die 9. Sinfonie von Beethoven. ("Freu-de schö-ner Göt-ter-fun-ken..." = 8 Silben)
Die physikalischen Strukturen sind alle grundverschiedenen
und doch gleich. Es ist immer Beethovens 9. Sinfonie - die inzwischen eine Kugel mit einem Durchmesser von 180 Lichtjahren füllt.
Energie aufnehmen, umwandeln und weiter leiten ist Kommunikation. Und mehr macht unser Gehirn physikalisch auch nicht.
Und was hatte Beethovens wirklich erlebt? Resonanzen, weil Strukturen einfach mitschwingen, wenn sie zusammen passen?
Der Raum verteilt den Wellensalat von Milliarden Sternen, Satelliten, Radio, TV, CAI usw. und bringt nichts durcheinander.
Elektromagnetische Wellen sind LICHT - Wir leben in einem Lichtraum und sind fast blind - hat Beethoven Licht gefühlt?

Ende dieser Seite       zurück letzte Seite         Sierpinski-Resonanz